Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Zukunft, Bildung, Pflege, Jugend: um diese Begriffe drehte sich der Festakt zur Eröffnung des Caritas-Bildungszentrums Nord in Rottenmann. Als „Ausbildung, die jungen Menschen Zukunft gibt“ beschrieb Caritasdirektor Herbert Beiglböck das Angebot. Bildungssprecher und Landtagsabgeordneter Lukas Schnitzer nannte die SchülerInnen ein gutes Vorbild in der Region, „weil sie bereit sind, in sozialen Berufen zu arbeiten“. Den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft mit zunehmendem Pflegebedarf einerseits und Abwanderungstendenzen in der Region wirke die Caritas mit dem Schulzentrum gleichermaßen entgegen, waren sich Vertreter von Politik und Bildungswesen einig.
Rolf Spiegel, Bereichsleiter Bildung und Integration, verwies auf die kurze Entstehungszeit von einem halben Jahr von den ersten Gesprächen bis zur Aufnahme des Schulbetriebs im September. Mit Hilfe der Stadt Rottenmann und der Region sei es möglich gewesen, die zu klein gewordenen bisherigen Standorte zu bündeln und mit dem neuen Zentrum auch bewusst ein Zeichen in der Region zu setzen.
Schuldirektor Jürgen Jenecek freute sich über die Anwesenheit von politischen Vertretern, von der Nationalratsabgeordneten Barbara Krenn über Bezirkshauptmann Josef Dick bis zum Rottenmanner Bürgermeister Alfred Bernhard sowie Kurt Wiesinger in Vertretung des Landesschulrates. Jenecek skizzierte die große Bandbreite der Ausbildungsmöglichkeiten sowie Pläne zur Zusammenarbeit mit Weiterbildungseinrichtungen und steckte bereits das nächste Ziel ab: Der Aufbau eines weiteren, dann maturaführenden Ausbildungszweigs ist anvisiert.
„Wir lassen auf dem Weg in eine gute wirtschaftliche Zukunft niemanden zurück, keine Menschen und keine Region,“ begründete Caritasdirektor Beiglböck den Standort der Schule mit einem großen Einzugsgebiet im Norden der Steiermark, aber auch die soziale Ausrichtung des Angebotes.
Schülerinnen übernahmen die musikalische Umrahmung des Festaktes und der ökumenischen Segensfeier, die Bischofsvikar Heinrich Schnuderl und der evangelische Pfarrer Bernhard Hackl gestalteten. Im Anschluss an den Festakt führten SchülerInnen interessierte Gäste durch das Haus.
Die Schule beherbergt in ihrem ersten Jahr am neuen Standort 321 Schülerinnen in 15 Klassen. Das Bildungsangebot umfasst eine dreijährige Fachschule für Sozialberufe, die Schule für Sozialbetreuungsberufe mit den Schwerpunkten Alten- und Behindertenarbeit sowie ein Internat.