Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Es gibt viele Möglichkeiten, sich in der Kirche zu engagieren! Mehr Infos
Schulen, Kindergärten, Bildungshäuser und vieles mehr: Kirche ist ein wesentlicher Bildungsanbieter. mehr Infos
Diese Frage haben wir uns gestellt
Wie kann kaum genützter Grünraum rund um die Herz Jesu Kirche zu einem Ort der Begegnung werden? Mensch : Mensch : Natur [: Gott*] - Wie können wir dort Erholung, Respekt, Bildung, Ansätze von Ernährungssouveränität, … ermöglichen?
Wie kann Kirche in Zeiten des Klimawandels und der Entfremdung von der Natur Menschen in der Stadt hilfreich sein?
Wie kann Kirche in der Stadt helfen Respekt und Wertschätzung der Schöpfung und allem Lebendigen gegenüber zu bewahren / erlernen?en wir gemeinsam neue Gesprächs-, Diskurs- und Begegnungsmöglichkeiten eröffenen?
Wir haben ein haben ein Gartenprojekt entstehen lassen, um Stadtmenschen / -Kindern den Zugang zur Natur zu ermöglichen. Leider hat nicht jede Grazer Schule einen Schulhof, der es ermöglicht einen solchen Garten anzulegen. Je zentraler die Schule liegt, desto weniger Grün umgibt sie normalerweise. An dieser Stelle treffen sich ein Bedürfnis und unsere kirchlichen Ressourcen … Pfarrer Matthias Keil und die Pfarre Herz Jesu haben das erkannt und stellen daher ein Grundstück hinter der Herz Jesu Kirche für einen „hybriden Schul- und Gemeinschaftsgarten“ zur Verfügung.
Die Kombination aus Schul- und Gemeinschaftsgarten ist NEU und wir haben folgendes Konzept entwickelt: Die Gartentore werden für die Kinder der VS Nibelungen und den neu entstehenden Gemeinschaftsgartenverein „Herzgarten“ geöffnet, der vom Forum Urbanes Gärtnern aufgebaut und begleitet wird. Diese Menschen sind schon jetzt im Verein Herzgarten: Familien (der Schulkinder), Anrainer*innen, Studierende, Mitglieder der Pfarre – vom Alter her ganz bunt gemischt von 1 – 60+. Dieses hybride Modell soll gewährleisten, dass der Garten auch in den Schulferien gepflegt wird. Außerdem können Kinder im Tun von anderen Erwachsenen lernen (nicht nur von Lehrpersonen).
Der Garten unterteilt sich flexibel in einen Schulgartenbereich mit Hochbeeten und einen Gemeinschaftsgartenbereich mit Boden- und Hügelbeeten und einen gemeinsam genutzten Bereich: mit Kräuterherz im Zentrum, Naschhecke, Kompost, … Die Gartengruppe pflegt den Schulgarten in den Ferien mit: gießen, jäten, ernten, Nachsaat für Herbsternte, … Die Schulkinder können ihr selbst angebautes Lagergemüse dann im Herbst ernten. Außerdem gibt es auch im Gemeinschaftsgartenbereich keine fix vergebenen Beete. Alle bearbeiten alles gemeinsam, nutzen und ernten gemeinsam. So bleibt alles gepflegt und es entsteht kein privates „Schandfleckbeet“.
Das haben wir gelernt - Das war unser AHA-Moment