Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Symbolkraft: „Schale“
Leere oder Überfluss. Beides kann sich am Symbol der Schale zeigen.
Empfangen und Hingeben. Wer die Hände zu einer Schale formt, ist bereit etwas zu empfangen, aber auch etwas zu (über)geben
Schutz und Geborgenheit.
Eine Schale kann etwas in sich halten, schützend aufbewahren oder anbieten.
Ritualbeschreibung:
Ach hätte ich nur … nichts gesagt, eine andere Geste gefunden, etwas (anderes) getan, meine Mimik besser kontrolliert, meine Stimme erhoben, …
Mein Kopf geht manchmal über …
Gedanken kreisen, verfangen sich, nehmen sich viel Raum, es fühlt sich an, als hätten sie gar nicht mehr Platz in meinem Kopf.
Dann denke ich an eine leere Schale, nehme mir eine zur Hand oder forme meine Hände zu einer Schale.
Ich sortiere Gedankenfäden aus meinem Kopf, spreche aus wofür sie stehen. Ich kann Dinge nicht mehr ändern, ich kann sie jedoch Gut sein lassen und sie vertrauensvoll hineinlegen in die Schale der Barmherzigkeit Gottes.
Damit ändert sich meine Haltung zu den Dingen, mein Blick weitet sich. Ich beginne Möglichkeiten zu sehen, die auch da sind.
Liedvorschlag: Let it be
Segen:
Guter Gott, vor dir breite ich mein Gedanken-Wirrwarr aus.
Hilf mir meine Gedankenfäden zu sortieren.
Das was gelungen ist, nähre mein Herz.
Das was ich nicht ändern kann,
lege ich hoffnungsvoll in die Schale deiner Barmherzigkeit.
Hilf mir alles gut sein zu lassen,
auch das, was nicht gut ist, im Vertrauen, dass du es vollendest.
Lass meinen Geist zur Ruhe kommen, meine Seele Frieden finden und mein Herz sich weiten.
Hilf mir, mit Offenheit nach vorne zu schauen, um die Chancen zu erkennen die mir begegnen.
Amen.
Elisabeth Aumüller #segensrituale
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Erprobte Ritualbeispiele sind wertvolle Ergänzungen in der Schatzkiste von Ritualgestalter:innen und können der Inspiration dienen. Der Schlüssel des Gelingens liegt jedoch im Gespür für die jeweilige Situation, sowie für die Lebenswelt der Mitfeiernden. Die Schärfung der Feier-Absicht und die daraus resultierende gewissenhaften Adaptierung des Rituals, auch in der Verwendung von Symbolen sind unerlässlich. |
Sie suchen Unterstützung bei der Entwicklung von Wertschätzungs- und Abschiedsritualen? Nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf:
Elisabeth Aumüller:
Ritualbegleiterin und Erprobende im diözesanen Lernraum Segens.Zeichen,
0676/8742-2386, elisabeth.aumueller@graz-seckau.at
Instagram: segens_rituale