Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Symbolkraft Schwelle:
Eine Schwelle ist Kontaktpunkt zweier Räume, zweier Welten, zweier Jahre, zweier Lebensabschnitte, … Wer auf einer Schwelle steht, hat das Alte noch nicht verlassen und ist im Neuen noch nicht angekommen. Den Kontaktpunkt mit beiden hat die Schwelle. Genieße es, einen Moment auf der Schwelle zu stehen.
Ritual zum Jahreswechsel
Absichten des Rituals: Wir wollen …
Du brauchst: Seil/Tücher, größere Kerze, Teelichter, Steine, evt. Permanentmarker oder kleine Zettel und Filzstift, goldene.
Beginn
Markiere für dich einen Schwellenraum zwischen den beiden Jahren. Stell dich in den Schwellenraum, entzünde die größere Kerze und stelle sie symbolisch in das vergangene Jahr. Das Licht steht für die Fülle des Lebens, alles Leuchtende und alles, was dafür gegeben wird. Und dafür, dass nicht alles in unseren Händen liegt.
Rückblick: Mein/Unser Jahr 20 - - .
Nimm dir nun ausreichend Zeit auf das vergangene Jahr zu schauen, schalte Musik ein, die Du gerne hörst.
Zusammenlegen und Austausch, wenn mehrere Personen dabei sind.
Jede:r legt ausgesprochen oder in Stille seine Jahres-Bilanz zur Mitte. Die Steine für das Schwere und für alles Schöne entzünde jeweils ein Licht.
Vertrauen
Evt. Lied: Dieses Jahr Herr, leg ich zurück in deine Hände, denn du gabst es mir. Du, Herr bist doch der Zeiten Ursprung und ihr Ende, ich vertraue dir. (nach Melodie: Diesen Tag Herr)
Segensgebet für das Vergangene
Guter Gott, das vergangene Jahr leg ich zurück in Deine Hände.
Ich danke Dir für alles Schöne, für segensreiche Begegnungen und Worte, für die Menschen, die mich durch dieses Jahr begleitet haben.
Nimm auch in Deine Hände
alles Unausgesprochene, alles Verkehrte, alles Ungelöste, alles Verwundete, alles Zerstörte, alle Sorge und Traurigkeit von diesem Jahr.
Ausblick
Setz dich nun in Blickrichtung neues Jahr und stelle auch die größere Kerze in die Zukunft.
Nimm die goldene Schnur in deine Hand und überlege dir, was dein neues Jahr besonders golden machen würde?
Wenn du diesen Herzenswunsch parat hast, spüre nochmals das vergangene Jahr in deinem Rücken. Was stärkt dir aus dem letzten Jahr den Rücken für das Neue? Wofür bittest du um Segen?
Knote diese Segenswünsche in die goldene Schnur und binde sie dir z.B. an dein Handgelenk.
Segensgebet für das Bevorstehende
Du Gott aller Zeiten.
Mit jedem Jahresbeginn feiern wir den Neuanfang,
die Hoffnung und unser Vertrauen in das Leben.
Beschenke uns mit neuer Zeit.
Mit Kraft aus der Ewigkeit.
Mit Frieden, der unser Herz behütet.
Mit Freude die uns weiterträgt.
Lass Dein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig.
Wir beten, um ein mit Segen gefülltes Jahr. Amen
Die Steine können abschließend der Erde übergeben werden, die Kerzen mögen in das neue Jahr weiterstrahlen.
Elisabeth Aumüller #segensrituale
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Erprobte Ritualbeispiele sind wertvolle Ergänzungen in der Schatzkiste von Ritualgestalter:innen und können der Inspiration dienen. Der Schlüssel des Gelingens liegt jedoch im Gespür für die jeweilige Situation, sowie für die Lebenswelt der Mitfeiernden. Die Schärfung der Feier-Absicht und die daraus resultierende gewissenhaften Adaptierung des Rituals, auch in der Verwendung von Symbolen sind unerlässlich. |
Sie suchen Unterstützung bei der Entwicklung von Wertschätzungs- und Abschiedsritualen? Nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf:
Elisabeth Aumüller:
Ritualbegleiterin und Erprobende im diözesanen Lernraum Segens.Zeichen,
0676/8742-2386, elisabeth.aumueller@graz-seckau.at
Instagram: segens_rituale