Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Hier findet sich eine Auswahl an Bibelversen rund um das Thema würdigen - loslassen – neu beginnen.
Matthäus 6,34
„Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.“
Jesus ermutigt dazu, im Hier und Jetzt zu leben und sich nicht von Sorgen über die Zukunft lähmen zu lassen.
Loslassen von Sorgen: Ein wichtiger Schritt, um Neues zu beginnen, ist das Vertrauen, dass nicht alles kontrolliert werden muss.
Lukas 24,13–35 Emmausjünger
„Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?“ (Lk 24,32)
Die Jünger müssen ihre enttäuschte Hoffnung auf einen politischen Retter loslassen. In der Begegnung mit dem Auferstandenen erkennen sie, dass der Tod nicht das Ende ist.
Abschied von enttäuschter Hoffnung – Neubeginn im Glauben
Loslassen: Ihre alten Erwartungen und Trauer.
Würdigen: Die gemeinsame Zeit mit Jesus.
Neu beginnen: Rückkehr nach Jerusalem mit neuer Glaubenskraft.
Jona 2,8 und Kapitel 4
„Als meine Seele in mir verschmachtete, dachte ich an den HERRN, und mein Gebet drang zu dir in deinen heiligen Tempel.“ (Jona 2,8)
Jona muss seine Vorstellungen von Gerechtigkeit loslassen und sich Gottes Barmherzigkeit öffnen – auch gegenüber denen, die er verurteilt.
Widerstand gegen Veränderung – Annahme von Gottes Barmherzigkeit
Loslassen: Flucht und Widerstand.
Würdigen: Gottes Geduld und Gnade.
Neu beginnen: Erfüllen seines Auftrags mit innerer Wandlung.
Genesis 32,29 Jakob am Jabbok
„Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und gesiegt.“ (Gen 32,29)
Jakob ringt mit Gott – ein symbolischer Kampf mit seiner Vergangenheit. Er erhält einen neuen Namen und beginnt ein neues Leben.
Kampf mit der eigenen Vergangenheit – Segen für den Neuanfang
Loslassen: Schuld und alte Identität.
Würdigen: Den inneren Kampf als Weg zur Reifung.
Neu beginnen: Mit dem Namen „Israel“ und einer neuen Berufung
Epheser 4,32
„Seid gütig zueinander, seid barmherzig und vergebt einander, wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat.“
Paulus ruft zur Vergebung und Freundlichkeit auf – als Spiegel göttlicher Gnade.
Würdigen und Versöhnen: Bevor man etwas beendet, kann Vergebung helfen, Frieden zu schließen und mit einem reinen Herzen weiterzugehen.
Matthäus 11,28
„Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch Ruhe verschaffen.“
Jesus lädt alle ein, ihre Last bei ihm abzugeben und neue Kraft zu schöpfen.
Loslassen von Belastung: Ein Neubeginn wird möglich, wenn man sich von innerem Druck befreit.
Kohelet 7,8
„Besser ist das Ende einer Sache als ihr Anfang; besser ist ein geduldiger Mensch als ein hochmütiger.“
Der Prediger betont die Weisheit, Dinge zu einem guten Ende zu bringen – mit Geduld statt Stolz.
Beenden mit Würde: Manchmal liegt die Reife darin, etwas bewusst zu beenden, statt es festzuhalten.
Offenbarung 22,13
„Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“
Christus steht über allem Anfang und Ende – er umfasst die ganze Zeit.
Neubeginn im Vertrauen: Jeder Abschied ist auch ein Anfang, getragen von Gottes Gegenwart in allem.
Jesaja 43,18–19
„Denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das Vergangene achtet nicht mehr! Seht her, nun mache ich etwas Neues.“
Gott ruft dazu auf, das Alte loszulassen, weil er etwas Neues schafft.
Neubeginn wagen: Der Blick nach vorne öffnet den Raum für Hoffnung und Veränderung.
Klagelieder 3,23
„Jeden Morgen ist sie neu, groß ist deine Treue.“
Trotz Leid bleibt Gottes Treue beständig – jeden Tag neu.
Täglicher Neubeginn: Auch nach schweren Zeiten schenkt Gott neue Chancen und Hoffnung.
1 Johannes 2,7
„Geliebte, nicht ein neues Gebot schreibe ich euch, sondern das alte Gebot, das ihr von Anfang an hattet.“
Erklärung: Die Liebe ist kein neues, sondern ein grundlegendes Gebot – zeitlos gültig.
Würdigen des Bleibenden: Auch beim Loslassen bleibt die Liebe als Konstante bestehen.
Hebräer 13,8
„Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.“
Erklärung: Christus verändert sich nicht – er bleibt verlässlich durch alle Zeiten.
Sicherheit im Wandel: Inmitten von Abschied und Neubeginn bleibt Christus als fester Anker.
Sie suchen Unterstützung bei der Entwicklung von Wertschätzungs- und Abschiedsritualen? Nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf:
Elisabeth Aumüller:
Ritualbegleiterin und Erprobende im diözesanen Lernraum Segens.Zeichen,
0676/8742-2386 elisabeth.aumueller@graz-seckau.at
Instagram: segens_rituale