Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl lernte Maximilian Aichern nach seiner Ernennung zum Bischof von Linz bei den ersten Exerzitien im Stift St. Lambrecht kennen. „Er war ein offenherziger, an vielem interessierter Mensch, der dem Evangelium schon als Abt und durch seine Lebensgeschichte Hand und Fuß verliehen hat. Sein Gedächtnis war enorm: Auch beim letzten Besuch in seiner Wohnung in Linz vor einigen Monaten hat er mich voll Interesse um so manches in seiner früheren "Heimat" gefragt“, so Bischof Wilhelm. Die Kirche verliere in ihm einen Menschen, der die sozialen Fragestellungen sah und anpackte. „Er machte unseren Glauben für die Menschen lebendig und nützlich. So war und ist er ein Vorbild. Danke für Deinen Dienst und 'Vergelt's Gott!' für Dein Lebenszeugnis, Maximilian!“, sagt der steirische Diözesanbischof.
„Bischof Maximilian war mir als Abt von St. Lambrecht bereits seit meiner Kindheit ein Begriff, da ich aus einer ehemaligen Lambrechter Pfarre stamme. Als er Bischof war, durfte ich ihm mit mehreren Freunden aus dem Priesterseminar in Linz einmal spontan begegnen. Dabei vermittelte er mir die Gabe, mit ganzem Herzen im Gespräch da zu sein. Seine Menschenfreundlichkeit und sein gütiger Blick waren für mich damals ein gutes Beispiel für glaubhafte Nachfolge“, Weihbischof Johannes Freitag. Bischof Maximilian habe eine besondere Menschenkenntnis besessen, denn selbst nach Jahren erinnerte er sich bei einem Treffen in Graz an die erste Begegnung im Linzer Bischofshaus. „Mit ihm verliert die Kirche in unserem Österreich einen glaubwürdigen und liebevollen Zeugen des Evangeliums“, so der steirische Weihbischof.
Maximilian Aichern OSB, geboren am 26. Dezember 1932 in Wien, ist ein österreichischer Benediktiner und emeritierter Bischof von Linz. Nach einer abgeschlossenen Ausbildung als Fleischhauer trat er 1954 in das Benediktinerstift St. Lambrecht ein. Am 9. Juli 1959 wurde er in Subiaco zum Priester geweiht, 1977 zum Abt des Stiftes St. Lambrecht gewählt, 1981 von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Linz ernannt; die Weihe erfolgte am 17. Jänner 1982 durch Kardinal Franz König. Sein Wahlspruch: „In caritate servire“ (In Liebe dienen).
Er war als „Sozialbischof Österreichs“ bekannt. Zu seinen Initiativen gehören die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung, der Einsatz für die Sonntagsruhe, sowie die Mitwirkung am Sozialhirtenbrief (1990) und am Sozialwort (2003). 2005 trat er aus Altersgründen vom Bischofsamt zurück, blieb jedoch bis zum Schluss aktiv; etwa durch Vorträge, Firmungen und liturgische Dienste.