Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Zahlreiche Salesianer Don Boscos, Freunde und auch Mitglieder anderer Ordensgemeinschaften wohnten der festlichen Zeremonie bei, unter ihnen auch Bischof Wilhelm Krautwaschl. Mit seinem Versprechen und seiner Unterschrift bestätigte Peter Jirak den Eintritt in den Orden.
Der gebürtige Linzer studierte Lehramt für Mathematik und Physik in Graz und Wien und war viele Jahre als Lehrer, Erzieher und Schulleiter tätig, u.a. in einer Internatsschule der Fokolarbewegung in Kamerun, einem Internat in Deutschland und im Fürstentum Liechtenstein. Außerdem war er rund zehn Jahre als ehrenamtlicher Rettungssanitäter beim Roten Kreuz aktiv.
Nach seiner Rückkehr nach Österreich arbeitete er für die Diözese Graz-Seckau als Geschäftsführer des Augustinums, bis er schließlich im Sommer 2022 erstmals mit den Salesianern Don Boscos Kontakt aufnahm. An der Arbeits- und Lebensweise der Salesianer Don Boscos interessiert verbrachte er den Herbst 2023 in einem Waisenhaus der Salesianer in Ghana. Das führte schließlich zu der Entscheidung, sein Vornoviziat in Fulpmes im Stubaital zu beginnen und danach Novize am Colle Don Bosco nahe Turin zu werden. Ein halbes Jahr später wechselte er als Novize nach Wien, wo er schließlich nach genauem Kennenlernen des Ordenslebens sein Noviziat abschloss und sich entschied, Salesianer Don Boscos zu werden.
Mit seiner Profess ist er nun einer von vier Brüdern in der österreichischen Ordensprovinz, die auch aus 37 weiteren Patres besteht.
Der leidenschaftliche Bergsteiger und Sportler wird künftig seine Lieblingsspeise – Palatschinken mit Marillenmarmelade – wohl nicht mehr so häufig wie jetzt bekommen. Seine Berufung führt ihn nämlich in den ostafrikanischen Staat Uganda, wo er eine Gemeinschaft der Salesianer Don Boscos bei der Bewältigung der Flüchtlingssituation im Zuge der Kriege im Sudan und Südsudan unterstützen wird.
Quelle: Salesianer Don Boscos, Bearbeitung: Katrin Leinfellner
Vor allem für und mit der Jugend sind weltweit im zweitgrößten Orden der katholischen Kirche 14.000 Salesianer unterwegs. In 133 Ländern setzen sie sich im Sinne ihres Gründers für Kinder und Jugendliche am Rande der Gesellschaft ein: in Jugend- und Ausbildungszentren, Schulen und Universitäten sowie in der Pfarrseelsorge – überall dort, wo sie jungen Menschen im Geist Don Boscos nahe sind und ihnen als Erzieher und Seelsorger Lebens- und Glaubenshilfe anbieten können.
Auch in Österreich engagiert sich die Don Bosco Familie mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besonders für benachteiligte Jugendliche. Derzeit betreuen die Salesianer Kindergärten und Schulen, leiten Pfarren und Jugendzentren, führen Studenten- und Schülerwohnheime und laden in der Salesianischen Jugendbewegung zu zahlreichen Freizeitaktivitäten und religiösen Angeboten ein. Im Rahmen der außerschulischen Bildungsarbeit bietet das Team der Jugendbildung Orientierungs- und Projekttage an. Den sozialen Herausforderungen begegnen weitere Organisationen: Das vielfältige Angebot des Don Bosco Sozialwerks umfasst die Unterbringung minderjähriger Schutzsuchender, das Bildungsprojekt AMOS und vier offene Jugendzentren. Der Verein Volontariat bewegt (in Mitträgerschaft von Jugend Eine Welt) und Don Bosco Volunteers (zusammen mit den Don Bosco Schwestern) organisieren Freiwilligeneinsätze für junge Erwachsene. Die Don Bosco Mission Austria unterstützt Salesianerprojekte in den Ländern des Südens.