Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Hunderte steirische Sternsingerinnen und Sternsinger kamen am Samstag, 10. Jänner, in Fehring zum großen, steirischen Sternsingerfest 2026. Das jährlich stattfindende Fest ist der Schlusspunkt hinter der jährlichen Sternsingeraktion und dient der Anerkennung des tollen Sternsinger-Einsatzes von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen für Menschen in Not.
Ein Höhepunkt des Treffens war der Gottesdienst mit Weihbischof Johannes Freitag. In seiner Predigt dankte dieser den Kindern und Jugendlichen für ihr großes Engagement, ihre Begeisterung und ihren Einsatz für eine gerechtere Welt. „Ihr habt mit Euren Besuchen eine wunderbare Melodie über die Steiermark gelegt, ein Musikstück der Liebe, des Friedens und der Hoffnung; einen wunderschönen Klang des Miteinanders und der Gemeinschaft“, betonte der Weihbischof in einer stimmigen, vom steirische Harmonika spielenden Leopold untermalten Predigt. Bei den Fürbitten gedachte die große Feiergemeinschaft aller Besuchten, den Menschen in Tansania, denen der diesjährige Erlös zugutekommt, und aller Menschen, die den Sinn im Leben noch suchen.
Neben dem Gottesdienst sorgten Musik, gemeinsames Singen und ein abwechslungsreiches Programm für gute Stimmung. Die Sternsingerinnen und Sternsinger nutzten das Treffen auch, um einander zu begegnen, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam zu feiern und Spaß zu haben.
"Das Sternsingertreffen war einmal mehr ein Zeichen der Wertschätzung für die vielen jungen Menschen, die mit ihrem Einsatz einen großartigen Beitrag zur Solidarität mit benachteiligten Menschen weltweit leisten", so Julia Radlingmayer, Dreikönigsreferentin der Diözese Graz-Seckau. Die fröhliche Atmosphäre und die große Beteiligung machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.
Auch das Ergebnis könnte besonders werden. "Wir hoffen, die tollen 3,57 Mio Euro vom letzten Jahr wieder zu erreichen", so Referentin Radlingmayer.
Das diesjährige Schwerpunktland ist Tansania. Dort stärkt die Partnerorganisation Human Life Defence Department (HLDD) Familien, die am Land leben und unter unzureichenden Ernten leiden. Mit klimaresistenten Pflanzen und verbesserten Anbaumethoden sollen langfristig stabile Erträge ermöglicht werden – ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Mangelernährung, von der besonders Kinder betroffen sind.