Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Papst Leo XIV. hat zum Beginn des neuen Jahres dazu aufgerufen, 2026 zu einem "Jahr des Friedens" zu machen. In seinen Neujahrsworten beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz betonte er, es brauche ein Abrüsten des Denkens und Fühlens sowie einen bewussten Verzicht auf Gewalt, um Frieden unter den Menschen und Völkern zu ermöglichen. Ausdrücklich begrüßte der Papst die Friedensbemühungen der Gemeinschaft Sant'Egidio, deren Mitglieder auf dem Petersplatz mit Transparenten auf aktuelle Konfliktregionen wie den Sudan, Gaza und die Ukraine aufmerksam machten.
Anlässlich des Jahreswechsels tauschten der Papst und Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella wechselseitige Glückwünsche aus. Mattarella hatte dem Papst in seiner Silvesteransprache im Namen des italienischen Volkes die besten Wünsche übermittelt und zugleich dessen Anliegen aufgegriffen, dass Dialog, Frieden und Versöhnung an die Stelle von Hass, Gewalt und Feindschaft treten mögen. Auch den päpstlichen Appell zur "Abrüstung der Sprache" unterstützte der Präsident und rief zu einer "Mentalität des Friedens" statt zu Wortgefechten und gegenseitigen Anschuldigungen auf.
Papst Leo XIV. erwiderte die Grüße beim ersten Mittagsgebet des neuen Jahres vor mehr als zehntausend Menschen auf dem Petersplatz. Er wiederholte seinen Aufruf zu einem "entwaffneten und entwaffnenden Frieden" und lud zum Gebet um Frieden ein - zwischen den Nationen mit ihrem "Blutvergießen in Konflikten und Elend", aber auch in Familien, die von Gewalt und Schmerz betroffen sind. Gott lade dazu ein, die eigene Zeit zu verändern und "endlich eine Epoche des Friedens und der Freundschaft unter den Völkern zu beginnen", so das Kirchenoberhaupt am katholischen "Weltfriedenstag".
Der katholische Weltfriedenstag am 1. Jänner wird in Österreich besonders intensiv begangen. Die Bischöfe greifen dabei jedes Jahr die päpstliche Friedensbotschaft auf und verbinden sie mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. In Gottesdiensten und Stellungnahmen betont die Kirche, dass Frieden nicht nur ein politisches Ziel, sondern ein christlicher Auftrag ist, der Gewaltfreiheit, Gerechtigkeit und Dialog einschließt. Bewegungen wie Pax Christi Österreich tragen diesen Gedanken in die Öffentlichkeit und unterstreichen, dass der Weltfriedenstag ein Impuls sein soll, Frieden im Alltag konkret zu leben.