Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Papst Leo XIV. richtete dabei eindringliche Worte an die Teilnehmenden: Er forderte Geduld, missionarischen Geist sowie eine Haltung der Ehrlichkeit und des Aufeinanderzugehens.
Aus Österreich reiste eine rund 50-köpfige Delegation nach Rom, darunter die Bischöfe Franz Lackner, Wilhelm Krautwaschl, Josef Marketz und Johannes Freitag. Die starke Präsenz verdeutlichte den hohen Stellenwert, den Synodalität in den österreichischen Diözesen einnimmt. Mit 19 Personen stellten die steirischen Vertreterinnen und Vertreter die größte Teilgruppe der österreichischen Delegation.
Vor Ort traf sich die Delegation mit Papst Leo XIV. und tauschte sich in Arbeitsrunden und Workshops aus. Im Zentrum der Beratungen standen dabei konkrete Fragen: Wie gelingt gelebte Beteiligung in Pfarren und Gremien? Wie lassen sich Struktur und Spiritualität verbinden, damit das Gemeinschaftliche in der Kirche vertieft werden kann? Wie kann Beteiligung in der Gemeinde gelingen? Wie können ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit in der Praxis verankert werden?
Im Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Weltkirche wurde deutlich, wie vielfältig der Schatz an Glaubenserfahrungen ist, den die Kirche anzubieten hat. Papst Leo XIV. betonte dabei, dass Veränderung Geduld braucht – und Menschen, die bereit sind, mitzugehen.
Für die Kirche in der Steiermark ist das Treffen ein kraftvolles Signal: Wir sind Teil eines weltweiten Prozesses und stehen nicht am Rand, sondern mittendrin. Der gemeinsame synodale Weg ist kein Projekt mit Enddatum, sondern eine Einladung: Mithören, Mitdenken, Mitgestalten – vor Ort, in der Pfarre, in der Gemeinschaft.
Im feierlichen Abschlussgottesdienst am Sonntag wendete sich Papst Leo an die versammelten mit der Bitte mitzuhelfen den kirchlichen Raum „zu erweitern, damit er kollegial und einladend wird.“ Wenn Synodalität gelingt, dann dort, wo Menschen offen reden, einander ernst nehmen und den Schritt zu mehr Gemeinschaft wagen.
Lukas Grangl, Rom
Seit 2021 läuft der von Papst Franziskus angestoßene Prozess, bei dem Katholik:innen weltweit zur Beteiligung bei unterschiedlichen Themen der Kirche eingeladen sind. Ziel ist eine Reform der Kirche „von unten“, durch Zuhören und gemeinsames Nachdenken.



Generalsekretariat der Bischofssynode