Rund 130 Jugendliche starteten am Montag, 16. Oktober, gemeinsam mit ihren Eltern in die Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung. In der Liebocher Veranstaltungshalle trafen sie sich, um wichtige Informationen über die Firmvorbereitung im heurigen Schuljahr zu erfahren.
Erfrischend durch den Abend führte unsere Pastoralreferentin Anja Asel. Dabei wurde sie von Sr. Maria Leopold, Markus Koglek und Wolfgang Garber unterstützt. Die heurige Firmvorbereitung steht unter dem Motto „Dein Herz ist gefragt“. Auch Firmspender Gerhard Hatzmann war dabei und gab einen mitreißenden Impuls zum Motto. Dazwischen lockerten den Abend Sr. Maria Lepold, begleitet von Katja Auinger und Julia Laschat, mit zwei Liedern auf.
In den kommenden Monaten werden die Jugendlichen von über 20 ehrenamtlichen Personen in den Firmgruppen auf das Sakrament vorbereitet. Zusätzlich gibt es zwei große Events: Die Jugendvesper am 15. März 2024, wozu auch die Pfarrbevölkerungen herzlich eingeladen sind, und die SpiriNight am 20. April 2024. Die Firmungen werden dann am Pfingstwochenende, 18. und 19. Mai 2024, von unserem Vikar Gerhard Hatzmann gespendet.
Alle Ministrantinnen und Ministranten aus unserem Seelsorgeraum Kaiserwald waren zu einem Ausflug nach Graz eingeladen.
Früh morgens machten wir uns am 30. September vom Bahnhof Lieboch aus mit dem Zug auf den Weg nach Graz. Dort führten uns Sonja Kersch und Johannes Schwarzl-Ranz vom Diözesanmuseum durch den Dom, das Mausoleum und die Domsakristei. Da schon einige Mägen knurrten, machten wir uns auf ins Provinzhaus der Barmherzigen Schwestern in der Mariengasse. Unsere Sr. Maria Leopold zeigte uns die Kirche und anschließend ging es endlich in den Speisesaal, um die Pizza zu essen.
Am Nachmittag erwartete uns Birgit Pock am Grazer Hauptplatz für eine Führung auf den Grazer Schloßberg. Durch die Sporgasse ging es zuerst zum Uhrturm, um die Aussicht zu genießen, dann weiter zum Glockenturm mit der Liesl, den Kasematten und abschließend noch zum Uhrwerk des Uhrturms. Bergab waren wir dann aber um ein Vielfaches schneller als bergauf – zumindest jeder einzelne in unter 40 Sekunden. Denn diesen Weg erledigten wir mit der Schloßbergrutsche, die vielen ein Lächeln ins Gesicht zauberte.
Als krönenden Abschluss gab es noch für alle ein Eis am Hauptplatz. So machten wir uns nach einem dichten Programm wieder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg nach Lieboch, und ließen den Tag so langsam ausklingen.
Ein herzliches Dankeschön an Anja Asel und Sr. Maria, welche diesen Ausflug organisiert und begleitet haben.
Am 10. September um 9 Uhr wurde die erste Wort-Gottes-Feier im österreichischen Fernsehen live aus der Pfarre Dobl übertragen. So eine Feier zu planen und zu organisieren fordert viel Engagement und Einsatz.
Es war mir eine Ehre, die Wort-Gottes-Feier gemeinsam mit Ernst Strohmaier zu leiten. Diese Aufgabe habe ich persönlich sehr ernst genommen und war schon eine Woche vor der Feier ein bisschen aufgeregt. Das war eine Mischung aus Angst, Unsicherheit und Freude gleichzeitig. Letztendlich haben wir unseren Seelsorgeraum präsentiert. Die Absicht dieses Projektes war auch, Menschen zu erreichen und ihnen zu zeigen, dass auch eine Wort-Gottes-Feier wertvoll und wichtig ist.
An der Stelle möchte ich mich bei allen ehren- und hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen, welche die Feier mitgestaltet haben, ganz herzlich bedanken. Ein großes Dankeschön gilt vor allem den Kindern, die gesungen haben, den Ministranten, Lesern, Musikerinnen und Musikern.
Die Liveübertragung der Wort-Gottes-Feier wäre ohne die gute Zusammenarbeit in unserem Seelsorgeraum nicht möglich gewesen.
Wir hoffen, dass viele Menschen von der Feier berührt und motiviert wurden, mitzubauen an einer lebendigen Glaubensgemeinschaft.
Ines Kvar
Die Aufzeichnung des Gottesdienstes kann noch bis 9. November 2023 bei ServusTV.com angesehen werden.
Bis so eine Wort-Gottes-Feier für die Fernsehübertragung bereit ist, sind viele Stunden an Vorbereitungsarbeit notwendig. Die Fotos geben einige Eindrücke in den Tag davor, den Samstag, an dem alle Beteiligten von 15:00 bis 19:30 Uhr dabei waren, manche auch einiges länger. Die Musik und die Ministranten probten bereits am Freitag. Das Kernteam war schon seit Beginn des Jahres mit dieser Feier beschäftigt.
Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass diese Feier so viele Menschen begeisterte!
Miteinander glaubend mit zwei Bussen und teilweise unterschiedlichem Programm unterwegs – Pfarrer Claudiu Budău und Diakon Wolfgang Garber feiern mit den Seelsorgeraum-Gemeinden in Mariazell
Welche Anliegen haben Sie heute nach Mariazell mitgebracht? Welche Wünsche oder Sehnsüchte mögen Ihnen erfüllt werden? Diese Fragen stellte Pfarrer Claudiu Budău am Anfang seiner Predigt. Wünschen wir uns ein leidfreies Glück? Ist die heutige Wallfahrt vielleicht Ausdruck unserer Sehnsucht nach Tiefe, Größe und Weite? Das heutige Evangelium schenkt uns eine klare Antwort: „Gott ist mit uns“. Gott lässt sich finden, seit er als Sohn Mariens geboren wurde. Wo er sich finden lässt, können wir aber nicht vorbestimmen. Dabei sieht es auf den ersten Blick so aus, als wäre Gott diesen Suchenden fremd und unnahbar weit weg. Sogar die Kerngemeinden schrumpfen, auch die Zahl der Wallfahrer sinkt. Wo ist die Weite, die Größe? Uns ist aber in der Taufe nicht verheißen worden, dass wir groß und erfolgreich sein werden, sondern nur eines: Gott ist mit uns! Wir haben dabei nicht ausgelernt, eine willkommene, empfängliche „Adresse“ für ALLE Suchenden zu sein.
Möge diese Wallfahrt, unsere Wallfahrtsmesse, jede Begegnung und unser Miteinander ALLEN Suchenden eine Gotteserfahrung aus erster Hand schenken.
Gerti Reiterer, Pfarre Tobelbad
Ein Dankeschön ergeht an die Reiseleiter für die gute Organisation!
Vorabendgottesdienst zum Thema „Geistliche Berufe“ in Lieboch am 2. September
Das „Bodenpersonal“ für die Seelsorge, nämlich sämtliche ehren- und hauptamtliche kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ist arg im Schrumpfen. Dramatisch trifft es die Priester und geistlichen Gemeinschaften. Aber nur zu klagen, ist nicht hilfreich. Ein besonderes Zeichen sollte für unseren Seelsorgeraum mit dem von einer Gruppe der Barmherzigen Schwestern mitgestalteten Vorabendgottesdienst am 2. September in Lieboch gesetzt werden.
Pfarrer Claudiu brachte in seiner Predigt eine sehr aufschlussreiche, klare aber auch hoffnungsvolle Botschaft zum Ausdruck. Ausgehend von Lesung aus Jeremia und vom Evangelium schildert er die Enttäuschung und die Not des Jeremia, der am liebsten aufgeben würde, aber es nicht kann, weil in seinem Inneren es wie ein Feuer brennt, die Botschaft von Gott und seinem Gebot auszurufen. Im Evangelium begegnen wir einem Petrus, der Jesus beiseitenimmt und ihm den Weg des Leidens und Kreuzes ausreden möchte, genauso, wie auch wir empfinden. Doch Jesus bezeichnet den Petrus in seinem Unverständnis als Satan, denn er denke nur wie die Menschen, nicht aber wie Gott.
All das, was da in den Schriften dargelegt wird, ist haargenau stimmig für unsere Zeit. Christen, Priester, Seminaristen und geistliche Schwestern machen die ernüchternde Erfahrung, dass nichts mehr so ist, wie es gewesen ist. So müssen wir verstehen lernen, dass Gott die Geschicke der Menschen, auch der Kirche und der geistlichen Gemeinschaften lenkt, nicht wir. Wenn sich auch die Zeiten rasant ändern, so sind wir aufgerufen, weiter das Miteinander zu pflegen, auf die Gemeinschaft zu bauen, deren Mitte Gott ist. Kurz wird in der Predigt erinnert, dass die Sorge um geistliche Berufe vor allem Aufgabe der Gemeinden und der christlichen Familien ist. Mutig sollen wir weitergehen im Vertrauen, dass Gott mitgeht, und die Schlüsselstelle ist das Kreuz, es ist das Zeichen für alles, was wir nicht verstehen können, für alle Gegensätzlichkeit, die es auch in jedem von uns gibt. Jesus hat uns nicht Erfolg versprochen, sondern sein bei uns sein, seine treue Begleitung durch alle Widersprüchlichkeiten und Enttäuschungen. Die Krisen sind da und werden nicht aufgelöst, aber wir sind herausgefordert im Grundvertrauen auf Gott, weiterzugehen, daraus ein Glaubenszeugnis zu machen, das ist Aufgabe der Sendung, ob als getaufte Christen, als Ordensleute, als werdende oder bereits mitwirkende Priester und Seelsorger.
In diesem Vertrauen feierte die versammelte Gemeinde mit schwungvollen Liedern, mit erlesener musikalischer Gestaltung durch Kathrin und Lisa Müllerferli und die Mitwirkung der Barmherzigen Schwestern den Gottesdienst mit Dank und der Bitte um Kraft, Mut und Vertrauen, den Weg mit Gott zu gehen.