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Seelsorgeraum Kaiserwald
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+43 (3136) 61207
sr.kaiserwald@graz-seckau.at
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Inhalt:
Kerzen brennen für unsere Anliegen

3½ Jahre Zeitfenster

Zeit zum Innehalten

Einmal im Monat. Ein besonderer Abend. Zeit zum Aufatmen.

Seit dreieinhalb Jahren öffnet sich jeden ersten Freitag im Monat um 19:00 Uhr in der Pfarrkirche Lannach das „Zeitfenster zum Innehalten“ – ein Raum, um aus dem Alltag herauszutreten, zur Ruhe zu kommen und sich von Musik, Texten, Gebeten und Zeichen berühren zu lassen.

Hier darf man einfach da sein: zuhören, schweigen, nachdenken, sich erinnern, eine Kerze entzünden oder ein persönliches Anliegen in den Krug legen. Glaube wird hier mit allen Sinnen erfahrbar – offen, persönlich und ohne Voraussetzungen.

Ein herzlicher Dank gilt Christa und Franz Habith für die Gestaltung dieses Formats sowie Paul Tschuffer, der es mitinitiiert und mit seiner Musik wesentlich geprägt hat. Seine Evergreens haben Erinnerungen geweckt und viele Menschen tief berührt. Seit einem halben Jahr bereichern zudem wechselnde Musiker:innen das „Zeitfenster“ mit einfühlsamer musikalischer Begleitung.

Auch die einfachen Zeichenhandlungen gehören dazu: eine Kerze entzünden, ein Weihrauchkorn einlegen, Bitt- oder Dankezettel in den Krug geben – kleine Gesten mit großer Wirkung.

Den Abschluss bildet immer der Segen – persönlich oder unter dem Segenstor, stets mit Würde und Zuspruch.

3½ Jahre – ein Anlass zum Danken und Feiern. Und vielleicht auch ein guter Moment, das „Zeitfenster“ selbst kennenzulernen. Kommen Sie in der Pfarrkirche Lannach vorbei – ob kirchennah, kirchenfern oder einfach neugierig. Lassen Sie sich eine halbe Stunde Zeit schenken zum Innehalten, Erinnern und Hoffen.

Das Zeitfenster öffnet einen Blick in eine sinnreiche Welt: besinnlich, mit allen Sinnen und sinnvoll. Danke, dass es das gibt.

Margret Hofmann

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SR-Wallfahrt nach Maria Luschari

Gleich drei Gruppen aus unserem Seelsorgeraum machten sich in der letzten Juliwoche im Rahmen der Seelsorgeraumwallfahrt auf den Weg zur Marienkirche am Luschariberg in Tarvis in Italien, nicht weit entfernt von der Grenze zu Österreich und Slowenien.

Zuerst fuhren am Donnerstag, 30. Juli 2026, drei Liebocher mit der Koralmbahn nach Villach, um von dort aus über Maria Gail nach Thörl-Maglern zu wandern.

Am Mittwoch, 31. Juli, marschierten sie weiter, um beim Bahnhof in Tarvis auf eine 16-köpfige Gruppe aus den Pfarren Dobl und Wundschuh zu treffen. Gemeinsam machten sie sich dann auf den Weg über den „alten Büßerpilgerweg“ auf den Luschariberg. Rund 1000 Höhenmeter standen vor ihnen. Nachdem die Hälfte geschafft war, kam unerwartet ein Gewitter mit Regen und etwas Hagel, aber die Abkühlung tat gut. So erreichten sie am späten Nachmittag voller Freude den ersehnten, wunderschönen Wallfahrtsort auf 1.789 m Höhe.

Der erste Weg führte sie in die Wallfahrtskirche, welche der Mutter Gottes als „Königin Europas“ gewidmet ist. Am Abend gab es im Gasthaus noch eine Überraschung: Zu flotter Ziehharmonikamusik und schönem, gemeinsamen Gesang auf Slowenisch und Deutsch wurde getanzt und geschunkelt – ein schönes Beispiel für eine Völker verbindende Gemeinschaft.

Die dritte Gruppe macht sich am Samstag, 1. August 2026, mit dem Bus aus dem Seelsorgeraum auf den Weg. Auf den Berg fuhren sie mit der Gondelbahn, um dort mit allen gemeinsam eine wunderschöne Heilige Messe zu feiern, welche Vikar Norbert Glaser zelebrierte. Dabei wurde unserem Wallfahrtsleiter Johann Stampler aus Wundschuh durch eine Urkunde unseres Diözesanbischofs Wilhelm Krautwaschl ein ganz besonderer Dank und eine große Anerkennung ausgesprochen. Es war seine fünfzigste Wallfahrt, welche er organisierte.

Alle gemeinsam fuhren dann mit dem Bus wieder nach Hause. Aufgrund des zähen Verkehrs wurde der geplante Besuch im Oberkrainermuseum gestrichen. Dennoch war diese Wallfahrt ein unvergessliches Erlebnis.

Sr. Maria Leopold

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Kinderfest

Pfarrwiese Dobl • Samstag, 27. Juni 2026

Bei strahlendem Sonnenschein hatten etwa 30 Kinder aus dem Seelsorgeraum auf und um die Dobler Pfarrwiese am Samstag, 27. Juni 2026, viel Freude.

Wir starteten mit einer Besichtigung des benachbarten Chianinahofes, wo wir Schweinen, Schafen und Ziegen begegneten. Auf der Pfarrwiese starteten wir mit einer kurzen Mitmach-Disco, bevor es zu abwechslungsreichen Stationen wie einem Dosenschießen oder einem Wasser-Hindernislauf ging. Für frische Energie sorgte eine Popcornmaschine. Los wurden wir diese Energie wieder in der Einhorn-Hüpfburg. Zwischendurch gab es immer wieder Touren hoch hinauf in den Kirchturm zu den Glocken.

Aufgrund der hohen Temperaturen erfreute sich auch der Rasensprinkler einer hohen Beliebtheit. Zu guter Letzt gab es für alle auch noch ein Eis, bevor wir uns mit dem Jungscharruf voneinander verabschiedeten.

zu den Bildern: Pfarrwiese Dobl • Samstag, 27....

Wanderung Zirbitzkogel 2026

Bergheil zum Auftakt der Sommerkirche 2026!

20 begeisterte Bergfreunde aus allen sechs Pfarren des Seelsorgeraumes Kaiserwald machten sich am Montag, dem 13. Juli 2026, bereits um 6:30 Uhr von der Pfarrkirche Tobelbad aus auf den Weg ins Obdacherland.

Bei der Waldheimhütte (1.620 m) wurden wir von zwei freundlichen Bergführern herzlich empfangen. Sie schenkten uns eine ebenso zauberhafte wie informationsreiche und humorvolle Wanderung über das Türkenkreuz, vorbei am idyllischen Lavantsee (ca. 2.000 m) bis hinauf zum Gipfelkreuz des Zirbitzkogels (2.396 m).

Auch der geistliche Beistand kam an diesem „heiligen Berg“ keineswegs zu kurz. Ganz im Gegenteil: Oben angekommen trafen sich plötzlich nicht weniger als fünf Pfarrer auf einem Fleck! Niemand soll behaupten können, die Seelsorge würde unter der Woche oder gar während der Ferien pausieren.

Nach diesem Gipfelerlebnis und einer stärkenden Begegnung mit dem berühmten Enzian beim Schutzhaus führte uns der Weg weiter zur Rothaidenhütte (ca. 1.830 m), wo uns Wirtin Ingrid und ihre Grazer Nichte bestens versorgten. Letztere wurde aufgrund ihrer gepflegten Ausdrucksweise von fast allen Teilnehmern kurzerhand als Deutsche eingestuft, sehr zu unserer allgemeinen Erheiterung.

Gestärkt an Leib und Seele wanderten wir anschließend über herrliche Almwege und durch duftende Zirbenwälder zurück. Den Abschluss bildete ein Halt bei der Kirche St. Anna am Lavantegg (ca. 1.300 m), der höchstgelegenen Pfarrkirche der Steiermark mit bewohntem Pfarrhof. Dort dankten wir Gott für die gute Weggemeinschaft, die gelungene Zirbitzwanderung und die große Gastfreundschaft, die wir erleben durften. Als krönenden Abschluss wurden wir noch zu einem gemütlichen Getränk im Schatten der mächtigen Zirben des Pfarrhofgartens eingeladen.

Blauer Himmel, traumhaftes Wetter, eine beeindruckende Bergwelt, die Zirbe als „Königin der Alpen“, der majestätische Zirbitzkogel, gelebte Gemeinschaft, gute Gespräche und herzliche Gastfreundschaft: All das machte diesen Tag zu einem ganz besonderen „Taborerlebnis“.

Und wenn wir in den kommenden Monaten zu Hause den einen oder anderen Zirbenzapfen ansetzen oder ein Schlückchen Zirben-Elixier genießen, werden wir uns sicher gerne an diesen wunderbaren Tag erinnern. Vielleicht ist das ja bereits die beste Einladung für unser inzwischen zur Tradition gewordenes Bergabenteuer im nächsten Jahr, am ersten Montag in den Sommerferien!

Claudiu Budău

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Passionsspiele

Zum 100-jährigen Jubiläum der Passionsspiele St. Margarethen im Burgenland ließen sich die St. Margarethener etwas ganz Besonderes einfallen: Sie erzählten die Passion Christi erstmals aus weiblicher Perspektive.

So machten sich 65 Personen aus dem Seelsorgeraum Kaiserwald am Samstag, 13. Juni 2026 mit dem Bus auf in den Römersteinbruch im Burgenland. Unter dem Titel „Mirjam – Stark wie der Tod ist die Liebe“ erlebten sie ein beeindruckendes Werk.

Einige Jahre nach Jesu Tod blickten Maria Magdalena und der Evangelist Johannes zurück auf das Geschehen und erzählten die Geschichte aus ihrer Perspektive. Vom ersten Wunder Jesu bei der Hochzeit zu Kana, der Tempelreinigung, der Speisung der Fünftausend, der Heilung des Lazarus und vielem mehr war alles mit dabei. Die eigentliche Passion, vom Palmsonntag bis zur Grablegung und natürlich der Auferstehung durfte natürlich auch nicht fehlen.

Für einige Mitreisende waren es nicht die ersten Passionsspiele, die sie von den St. Margarethener Laiendarstellerinnen und -darstellern gesehen haben, aber durchaus die bisher berührendsten. Immer wieder die Perspektive zu wechseln, vom Geschehnis zu den Erzählenden, die auch einordneten und grübelten, tat dem Schauspiel sichtlich gut.

So kamen die Mitreisenden spät abends nach einem eindrucksvollen Tag wieder im Seelsorgeraum an. Ein Tag, der bestimmt noch lange nachwirken wird.

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Firmung 2026

Firmung in der Steinhalle
Der Heilige Geist kommt überall

In der Steinhalle Lannach empfingen am Pfingstwochenende 145 Jugendliche das heilige Sakrament der Firmung.

Viele Helferinnen und Helfer aus den sechs Pfarren des Seelsorgeraums verwandelten die Steinhalle Lannach bereits zum dritten Mal in Folge zu einem wunderschönen Feierort. „Kirche ist dort, wo die Menschen im Namen Jesu zusammenkommen“, betont Firmspender Vikar Gerhard Hatzmann bei den Firmungen. Auf eindrucksvolle Weise begeisterte er die Jugendlichen und ihre Familien mit lebensnahen Predigten, in denen er anschauliche Symbole wie ein Glücksrad, Würfel, Lottoscheine oder Spielkarten verwendete, um das diesjährige Thema „Random – alles Zufall?“ zu verdeutlichen.

Nichts ist Zufall: Weder der gewählte Veranstaltungsort der Firmungen noch die vielen Aktivitäten im Firmkurs.

Neben spannenden und abwechslungsreichen Gruppenstunden mit den Firmgruppenleiterinnen und Firmgruppenleitern standen auch gemeinsame spirituelle Erlebnisse auf dem Programm. Dazu gehörten die besinnliche Laternenwanderung „Gemeinsam Licht sein“ in Wundschuh sowie die erlebnisreiche SpiriNight in Dobl.

Den Höhepunkt bildete schließlich das Firmungswochenende mit drei festlichen Gottesdiensten. Für die musikalische Gestaltung sorgte eine mitreißende Band gemeinsam mit dem Jugendchor Lieboch, die mit ihren modernen Liedern für eine besonders lebendige Feier sorgte.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden, die mit großem Engagement sowohl den Firmkurs als auch die festlichen Gottesdienste ermöglicht haben.

Ganz besonders danken möchten wir der Marktgemeinde Lannach mit Bürgermeister Josef Niggas für die großzügige Bereitstellung der Steinhalle.

Anja Asel

Videos

Mitschnitt Samstag 9:00 Uhr

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Mitschnitt Samstag 12:00 Uhr

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Mitschnitt Sonntag 10:00 Uhr

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Fotos

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Steirischer Kirchenführertag in Frohnleiten

Samstag, 13. Juni 2026 • Frohnleiten

Bereits zum 18. Mal fand heuer der steirische Kirchenführertag statt. Gastgeber:innen waren die Kirchenführer:innen der Pfarre Frohnleiten. Veranstalter des Treffens war KunstWerkKirche. KunstWerkKirche ist ein Angebot zum Entdecken von Kunst- und Kulturschätzen in steirischen Kirchen. Die Veranstaltung dient dem Austausch von Erfahrungen, der Vernetzung sowie der fachlichen Weiterbildung der ehrenamtlichen Kirchenführer:innen aus der Steiermark.

Im Laufe der Veranstaltung besichtigten die rund 100 ehrenamtlichen Kirchenführerinnen und Kirchenführer die Filialkirche Adriach, die Pfarrkirche Frohnleiten, die evangelische Kirche Frohnleiten und die Pfarrkirche Röthelstein.

Im Rahmen des Kirchenführertages wurden auch langjährige Engagements gewürdigt: Christine Ornig und Franziska Zachenegger aus der Pfarre Premstätten wurden für weitere fünf Jahre als Kirchenführerinnen bestellt.

Auch in Wundschuh und Tobelbad stehen engagierte Ehrenamtliche für Kirchenführungen zur Verfügung. Termine können über das Pfarrsekretariat vereinbart werden.

Die nächste Ausbildung zur Kirchenführerin bzw. zum Kirchenführer beginnt im Jänner 2027. Nähere Informationen dazu sind im Diözesanmuseum Graz erhältlich.

Margret Hofmann

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