Das neue Gemeindeamt und der in neuem Glanz erstrahlende Pfarrhof bilden im Herzen der Gemeinde Wundschuh ein Begegnungszentrum, das von Bischof Wilhelm Krautwaschl gesegnet wurde.
Dass Bischof Wilhelm Krautwaschl am Samstag, 21. September 2024, zusammen mit Pfarrer Claudiu Budău, Vikar Norbert Glaser und Diakon Wolfgang Garber in der Wundschuher Pfarrkirche einen Festgottesdienst zelebrierte, hatte einen besonderen Grund. Die Gemeinde Wundschuh feierte die Eröffnung des neuen Gemeindeamtes und die Pfarre den Abschluss der Neugestaltung des Pfarrhofs. Beide Objekte befinden sich direkt neben der Kirche, sind aneinandergebaut und bilden einen wunderschönen Platz der Begegnung. In seiner Predigt beschwor der Bischof die Vertreter und Bewohner von Gemeinde und Pfarre, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen und bei Entscheidungen alle Menschen im Blick zu haben. Beim anschließenden Festakt sagte er, dass die Mitte der Gemeinde eine neue Gestalt erhalten habe, und strich das Miteinander hervor. Wörtlich sprach er von einer „Win-Win-Situation für alle Beteiligten“ und segnete anschließend das Gemeindeamt und den Pfarrhof.
Die fruchtbringende Zusammenarbeit stellte auch Bürgermeisterin Barbara Walch in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen und zählte einige Beispiele auf. So steht der neue Sitzungs- und Trauungssaal der Pfarre Wundschuh für Veranstaltungen zur Verfügung. Umgekehrt kann die Gemeinde die neue Küche im Pfarrhof nützen. Der neue Park wertet das Areal rund um den Friedhof auf.
Die Pfarre selbst hat im heurigen Jahr mit einem Kraftakt und dank der Unterstützung der Diözese Graz-Seckau den Pfarrhof in neuem Glanz erstrahlen lassen. Zum einen wurde die Außenfassade des denkmalgeschützten Gebäudes saniert, zum anderen wurde das Dach wieder mit roten Ziegeln anstatt des bisherigen Eternits eingedeckt und ein Schornstein neu aufgesetzt. Weiters wurden alle Dachrinnen und Abdeckungen ausgetauscht und sind jetzt in Kupfer ausgeführt. Die Heizung (bisher Gas) wurde mit dem Anschluss an das Fernwärmenetz der Bäuerlichen Wärmeliefergenossenschaft auf einen umweltfreundlichen Energieträger umgestellt. Die Küche wurde verlegt und völlig neu eingerichtet.
Nach dem Festakt, bei dem auch Bezirkshauptmann Andreas Weitlaner und Abg. z. NR Ernst Gödl Grußworte sprachen und Architekt Michael Bäck den Baubericht gab, hatten alle die Gelegenheit, das neue Gemeindeamt zu besichtigen. Anschließend lud die Gemeinde Wundschuh die Mitfeiernden zum Essen und gemütlichen Beisammensein ein.
Die heurige Seelsorgeraumwallfahrt führte uns am 13. Juli zum Marienheiligtum auf dem Luschariberg bei Tarvis. Bei idealen Wetterbedingungen starteten wir mit unserem Bus der Firma Orbis Reisen um 7 Uhr in Wundschuh. Unsere Gruppe umfasste Teilnehmer aus allen Pfarren des Seelsorgeraumes, sogar ein Ehepaar aus Hitzendorf hatte sich uns angeschlossen.
Nachdem wir uns schon auf der Fahrt mit einer von der Familie Fleischhacker gestalteten Andacht auf die Wallfahrt eingestimmt hatten, gelangten wir ohne nennenswerte Zeitverzögerungen auf den Luschariberg, den wir bis zu unserem Gottesdienst um 13 Uhr auf eigene Faust erkunden konnten.
Der Wallfahrtsgottesdienst wurde von Vikar Norbert Glaser gehalten und war speziell dem Gebet um Frieden gewidmet, den die heutige Welt so bitter nötig hat. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Rifugio al Convento traten wir die Rückfahrt an, auf der wir noch dem nordischen Ausbildungszentrum einen Besuch abstatteten, wo wir die Skisprungschanzen von der kleinen Trainingsschanze für Anfänger bis zur großen Skiflugschanze bewundern konnten.
Wir trafen uns bei der Basilika Mariatrost, um dort noch gemeinsam um 18 Uhr einen Sendungsgottesdienst mit Bischof Wilhelm Krautwaschl zu feiern. Danach ging es für sechs steirische Busse und 245 Teilnehmer auf nach Rom. Dort werden wir auf etwa 50 000 Minis aus aller Welt treffen.
18 Minis und Begleitpersonen sind aus unserem Seelsorgeraum Kaiserwald mit dabei: 9 aus Dobl, 7 aus Lieboch und 2 aus Wundschuh. Nach einer über 10-stündigen Nachtfahrt werden wir um etwa 9 Uhr in Rom ankommen und erste Eindrücke von der Stadt sammeln.
Montag, 29. Juli 2024
Nach dem Frühstück bei einer Raststation begaben wir uns in die Innenstadt. Als erstes besichtigten wir die Kirche Santa Maria Maggiore. Sie ist eine der vier wichtigsten Kirchen Roms und hat eine prachtvolle, goldene Kassettendecke. Dann begaben wir uns in einen „Hop On Hop Off“-Bus, um einen Überblick über viele Sehenswürdigkeiten von Rom zu erhalten.
Nach einer Runde mit diesem Bus wurde es Zeit für das Mittagessen und die eine oder andere Kugel Eis, bevor es dann endlich ins Hotel ging, um unsere Zimmer zu beziehen und auch gleich das Abendessen einzunehmen. Mit einem gemeinsamen Abendlob mehrerer Busgruppen schlossen wir den anstrengenden Tag gut ab und hoffen auf eine erholsame Nacht.
Dienstag, 30. Juli 2024
Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir mit einem Morgenlob vor dem Hotel in den Tag, bevor wir uns in die Innenstadt aufmachten. Dort besuchten wir das deutsche Wallfahrtszentrum, in welchem man bei Livemusik und vielen Spielstationen im klimatisierten Raum Pause machen kann.
Unsere Minis nutzten diese Gelegenheit auch, um Schlüsselanhänger zu sammeln. Für jedes teilnehmende Land gab es ein Schlüsselanhänger-Paar, auf welchem das Wallfahrtsmotto „mit dir“ stand. Auch die Tattoos begeisterten unsere Minis.
Danach starteten wir unsere Besichtigungstour: Engelsburg, Engelsbrücke, Piazza Navona, Pantheon, Kirche Sant’Ignazio, Trevibrunnen und Spanische Treppe.
Nach dem Mittagessen machten wir uns auf auf den Petersplatz, um Papst Franziskus zu begegnen. In seinen Worten zum Wallfahrtsmotto „mit dir“ rief er uns dazu auf, uns dieses „ich bin mit dir“ auch gegenseitig mit Taten zu zeigen. Am späten Abend kamen wir dann ins Hotel zurück.
Mittwoch, 31. Juli 2024
Zwei Tage in Rom hatten wir bereits hinter uns, deshalb legten wir am Mittwoch eine Pause am Meer ein. Doch zuvor machten wir einen Abstecher zur Basilika St. Paul vor den Mauern, wo wir auch unser Morgenlob feierten.
Dann ging es endlich an den Strand. Unter den Sonnenschirmen ließ sich die Hitze gut ertragen, und die Abkühlung im Meer tat uns richtig gut.
Als wir zurück ins Hotel kamen, war unser erstes Ziel, so viel Sand wie möglich von unserem Körper zu bekommen, um dann am Abend wieder gemeinsam Abendlob vor dem Hotel zu halten.
Donnerstag, 1. August
Am Donnerstag trafen sich alle steirischen Wallfahrerinnen und Wallfahrer in der ÖASE, dem Österreich-Treffpunkt in Rom. Dort feierten wir die Heilige Messe mit Stephan Turnovszky, dem Jugendbischof von Österreich. Dabei durften ein paar unserer Minis sogar ministrieren.
Nach der Messe gab es einige Stationen zu besuchen, darunter eine Fotobox, ein Plakat mit Wünschen an den Papst oder Klebetattoos. Obwohl das Fußballfeld direkt in der Sonne lag, konnten es einige nicht lassen, und versuchten, das Runde ins Eckige zu bekommen.
Neben dem Petersdom fehlte auch noch der Bischofssitz von Rom auf unserer Besichtigungstour, welchem wir uns am Nachmittag widmeten. Nach dem Mittagessen verbrachten wir somit einige Minuten in der prächtigen Lateranbasilika.
Da wir auch einen Clemens unter uns hatten, mussten wir natürlich auch einen kurzen Blick in die Basilika San Clemente werfen, bevor wir vorbei an Kolosseum und Forum Romanum noch einen kurzen Abstecher ins deutsche Wallfahrtszentrum machten.
Zum Abendlob, bei welchem die Sonne im Mittelpunkt stand, versammelten wir uns wieder vor unserem Hotel. Dabei holten wir uns auch den Segen für unsere letzte Nacht im Hotel.
Freitag, 2. August
Nachdem die Koffer im Bus verstaut waren, ging es auf in den Vatikan. Am Campo Santo Teutonico, dem deutschen Friedhof, feierten wir unser Morgenlob. Anschließend hieß es warten. Wir stellten uns in die Schlange, um die Sicherheitskontrolle für den Petersdom zu passieren und auf die Kuppel zu kommen. Nach 2 Stunden in der Schlange und 551 Stufen war das Ziel endlich erreicht und wir erhielten einen wunderbaren Ausblick über den Vatikan und über Rom.
Dann ging es endlich auf in eine der größten und bedeutendsten Kirchen der Welt: die Basilika Sankt Peter im Vatikan. Auch wenn die halbe Stunde natürlich nicht genügte, um alle Einzelheiten der Kirche zu besichtigen, bekamen wir doch einen guten Eindruck dieser mächtigen Basilika.
Nach dem Mittagessen gönnten wir uns nochmals ein Eis, bevor wir uns dann auf zum Bus machten. Nach der ersten Rast hielten wir noch ein letztes Abendlob und bekamen zusätzlich noch eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen. Frühmorgens kamen wir dann wieder gut und mit vielen wunderbaren Eindrücken im Gepäck zu Hause an.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns diese tolle Reise ermöglichten!
Johann Wolfgang von Goethe sagte: „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“
Die Pfarrteams unseres Seelsorgeraumes waren zu einer Wanderung auf den Zirbitzkogel eingeladen. So erwanderten am 8. Juli 2024 13 Personen unter der kundigen Führung von Georg Fuchs und Karl Grießmayer den 2396 m hohen Gipfel.
Einladend war die Mittagsrast in der Rothaide Hütte, wo wir vorzüglich bewirtet wurden. Den Abschluss bildete eine kleine Andacht in der Bergkirche St. Wolfgang. Die 90-jährige „gute Seele des Pfarrhofes“ Anna Ehmann lud uns abschließend zu einem Umtrunk in den schönen Pfarrgarten.
Aus der Stille, aus dem Wandern in der Natur vermag der Mensch neue Lebenskraft schöpfen. Herzlichen Dank an unseren Pfarrer Claudiu Budău für die Initiative und den gelungenen Tag.
Rund 45 ehrenamtlich-engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche im caritativen Bereich unseres Seelsorgeraums aktiv sind, besuchten im Rahmen eines Ausflugs nach Gleisdorf den sozialökonomischen Betrieb „Chance B“ und den „LEBI“-Laden, sowie die Näherei und das Bügelservice. In diesen Einrichtungen bekommen langzeitarbeitslose Menschen eine Chance sich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Ebenso wird dort großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.
Wir sagen allen, die in unseren Sozial- und Caritaskreisen tätig sind, allen Caritas-Haussammler:innen, sowie jenen, die im Besuchsdienst aktiv sind, ein großes „Vergelt’s Gott“!
Bei einem gemeinsamen Buschenschankbesuch wurde dieser Dank nochmals zum Ausdruck gebracht.
Vom 5. bis 9. Juni war das KiJu:Karussell des Bereichs Kinder und Jugend in der Region Steiermark Mitte zu Gast. Das KiJu:Karussell ist ein vielfältiges Angebot, bei dem das Team des Bereichs Kinder und Jugend der Diözese Graz-Seckau versucht, Kontakte zu Haupt- und Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendpastoral vor Ort zu stärken. Spannende Veranstaltungen und Workshops zur Kinder- und Jugendpastoral wurden angeboten.
Highlight des KiJu:Karussells war das Kinderfest am Samstag, 8. Juni, in Premstätten. Besonders dazu eingeladen waren die Jungscharkinder und Ministrantinnen und Ministranten unseres Seelsorgeraums. Spiele- und Bastelstationen, Hüpfkirche, Kirchenrallye sowie die Feier einer gemeinsamen Heiligen Messe standen am Programm. Den lustigen Tag rundete ein gemeinsames Lagerfeuer und Ausklingen mit Eltern und Gottesdienstbesucher:innen perfekt ab.
138 Jugendliche versammelten sich mit ihren Angehörigen am Pfingstwochenende in der Steinhalle Lannach, um das heilige Sakrament der Firmung zu empfangen.
Bereits im Oktober begann für sie die Vorbereitung auf dieses stärkende Ereignis. In 17 Firmgruppen bereiteten sie sich in vier Gruppenstunden und vielen begeisterten Events darauf vor. Das große Highlight war die SpiriNight. Zum Bericht über die SpiriNight
Im Rahmen zweier Wort-Gottes-Feiern am Samstag, 18. Mai 2024, um 9:00 und 11:30 Uhr sowie einer Heiligen Messe am Sonntag, 19. Mai, um 10:00 Uhr spendete unser Vikar Gerhard Hatzmann den jungen Menschen dieses stärkende Sakrament mit den Worten: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“
Das Thema „Dein Herz ist gefragt“ begleitete die Firmlinge durch die gesamte Zeit der Firmvorbereitung. In seinen drei unterschiedlichen Predigten griff Vikar Hatzmann dieses auch auf. In seiner Herzschachtel versteckten sich bei der ersten Predigt drei Siebe, um Bezug nehmend auf „Die drei Siebe des Sokrates“ die Mitfeiernden daran zu erinnern, vorher darüber nachzudenken und durch drei Siebe zu lassen, bevor man etwas sagt oder tut.
Bei der zweiten Firmung war in der Schachtel ein Handy, um zu erläutern, wie wir richtig mit Gott „telefonieren“. Auch bei der Firmspendung ermutigte Vikar Hatzmann die Jugendlichen dazu, immer wieder Gott „anzurufen“.
Und am Sonntag kam ein Firmkandidat auf Vikar Hatzmann mit einem kaputten Teller zu. Doch zu Pfingsten feiern wir, dass der Geist Gottes alles neu macht. Gott kann auch aus Scherben etwas Ganzes machen. In der Herzschachtel versteckte sich ein aus Fließenscherben gestaltetes Kreuz.
Musikalisch sehr schwungvoll und wunderbar umrahmt wurden die Gottesdienste von unserer Firmband unter der Leitung von Erich Schmidt, und vor der Halle spielte die Marktmusikkapelle Lannach bzw. der Musikverein Lieboch für die Firmlinge.
Mit fünf Kameras wurden die Feiern von Michael Fürnschuß und Erwin Schörgi auch live ins Internet sowie auf der Videoleinwand übertragen. Bis zum Schulschluss können diese Videos auch noch nachgesehen werden. Zu den Videos
Viele helfende Hände waren notwendig, um so eine – für manche in einer Halle nicht vorstellbare – stimmungsvolle Feier zu ermöglichen. Danke an alle, die gekommen sind, als ihr Herz gefragt war: Altargestaltung, Dekoration, Blumenschmuck, Verpflegung, Musik, Technik, Texte u. v. m. Allein vor Ort in Lannach waren über eine Zeit von 23 Stunden viele fleißigen Leute im Einsatz.
Nicht zuletzt auch ein großes Danke an die Marktgemeinde Lannach und Bürgermeister Josef Niggas, dass wir die Steinhalle an diesem Wochenende kostenlos nutzen durften.
Michael Fürnschuß im Namen des Firmteams
Danke an Fotografin Almuth Kunrath für die Erlaubnis zur Nutzung der Fotos.