Anstelle der Maiandacht am letzten Sonntag im Mai fand heuer bei der Bierbaum – Kapelle anlässlich des Kapellen-Jubiläums eine Segensfeier statt.
Gründungsobmann der Kapellengemeinschaft, Hans Hillebrand, brachte einen kurzen Bericht, wie es zum Bau der Kapelle kam, da es vorher nur einen Bildstock gab. Der Bau der Kapelle begann 1975 unter Mitarbeit vieler fleißiger Helfer. 1976 wurde sie gesegnet.
Diakon Franz und Christa Habith gestalteten nun am 31. Mai die Wortgottesfeier zum Jubiläum. Es war zu spüren, dass wir, jede und jeder für sich, Teil einer großen Gemeinschaft sind. Die musikalische Gestaltung erfolgte von einigen Sängerinnen mit Begleitung von Seulki Kim am Keyboard. Anschließend segnete Diakon Franz im Beisein aller anwesenden Kinder, die auch mit Zweigen segnen durften, die Kapelle.
Zum Abschluss bedankte sich Andrea Schmidt bei allen Mitwirkenden, Helferinnen und Helfern, vor allem bei Martin Gartler und Markus Schmidt für das Streichen der Balken und bei Inge und Josef Gartler, dass sie für die Feiern bei der Kapelle immer ihre Wiese zur Verfügung stellen. Ein herzliches Dankeschön der Familie Möstl für das Spenden der Getränke.
Ein großes DANKE gilt besonders Inge Gartler für die jahrzehntelange Betreuung der Kapelle.
Nach der schönen Feier waren alle zur Agape eingeladen. Danke für die freiwilligen Spenden, die zur Erhaltung der Kapelle verwendet werden.
Anna Petschauer
Einmal im Jahr werden die Taufkinder des letzten Jahres zu einer „Tauferinnerungsfeier“ eingeladen, die immer kindgerecht und liebevoll gestaltet wird.
Heuer war dies am 31. Mai, dem Dreifaltigkeitssonntag, der Fall. Ursi Schrei und Ernst Pock, beide seit Kurzem Wort-Gottes-Feier- Leiterin bzw. -Leiter, machten sich viele gute Gedanken - sowohl zum Thema „Getauft-Sein“, als auch zum „Geheimnis der Dreifaltigkeit“.
In ihrer Predigt lud Ursi die Kinder ein, eine Sonne zu basteln und legte bildhaft aus, wie der dreifaltige Gott in unserem Leben spürbar werden kann. Nicht alles ist erklärbar und begreifbar, aber erlebbar und fühlbar, wenn wir offen sind.
Mit großer Begeisterung bastelte die kleine Elisa Magdalena, die gewissermaßen alle eingeladenen Täuflinge vertrat, mit „kleiner“ Unterstützung ihrer Eltern eine Sonne. Auch Adam war begeistert bei der Sache.
Als Erinnerung an die Taufe wurden alle Gottesdienstbesucher*innen eingeladen, einander mit Weihwasser zu segnen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Danke, Ursi und Ernst, sowie allen Mitwirkenden und Musizierenden für die schöne Feier.
Im Anschluss waren alle zum Pfarrkaffee eingeladen, den dieses Mal der Kirchenchor vorbereitet hatte. Auch dort war Elisa Magdalena der Star des Tages und strahlte in die Kamera - stellvertretend für alle Taufkinder des letzten Jahres.
Christine Ornig
51 Kinder der VS Premstätten feierten am 30. Mai, auf zwei Gruppen aufgeteilt, in unserer Pfarrkirche mit Vikar Gerhard Hatzmann in großer Gemeinschaft ihre Erstkommunion.
Gut vorbereitet und festlich herausgeputzt erwarteten sie etwas aufgeregt diesen besonderen Moment, das erste Mal den „Leib Christi“ zu empfangen. Der Weinstock vor dem Altar erinnerte die Kinder nochmals bildlich daran, dass sie „die Reben“ sind, die „zum Weinstock, zu Jesus, gehören“. Ihre brennenden Kerzen symbolisierten, dass sie als „Jesusfreunde“ Lichtträger*innen sind und wie am Tag der Erstkommunion weiterstrahlen sollen. Ihr „Draht“ zu Gott und Jesus kam besonders schön im begeisterten Singen ihrer Erstkommunion-Lieder zum Ausdruck.
Nach dem feierlichen Gottesdienst teilte jedes Erstkommunionkind mit seiner Familie auf dem Kirchplatz eine „Brotblume“. Dazu gab es beim Erfrischungsstand Wasser und Saft für alle.
Zwischen den beiden Erstkommunionen sorgte die Marktmusik Unterpremstätten-Zettling (MUZ) für festliche Stimmung auf dem Kirchplatz.
Ein DANKE allen, die diesen Tag zu einem Festtag für die Erstkommunionkinder werden ließen, besonders Vikar Gerhard Hatzmann, den Religionslehrerinnen, Evelyne Rudolf und Magdalena Legat, der Kirchenband, der MUZ, den Minis, der Mesnerin und dem PGR!
Christine Ornig
Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen … (J.W. v. Goethe)
… und wir feierten mit Pfarrer Claudiu Budau einen festlichen Pfingstgottesdienst, während zeitgleich in Lannach viele Firmlinge unseres Seelsorgeraums das Sakrament der Firmung empfingen. Der Heilige Geist also im Großeinsatz an vielen Orten!
Auf die Kraft dieses Geistes Gottes, der uns Helfer und Beistand im Leben ist, dürfen wir vertrauen, so Pfarrer Budau in seiner Predigt. ER ist da – besonders in schwierigen Lebenslagen, kennt unsere Verletzungen, unsere Narben und richtet uns auf. …
Dargestellt als Taube finden wir den Heiligen Geist in unserem Kirchenraum auf dem Dreifaltigkeitsbild im Altarraum und auf dem Schalldeckel der Kanzel. Auf das „Heiliggeistloch“ im Gewölbe des Langhauses fällt besonders zu Pfingsten unser Blick, wenngleich natürlich in unserer Zeit keine Holztaube mehr von dort heruntergelassen wird!
Jedoch - diese „Kraft von oben“, die „das Antlitz der Erde neu machen kann“, ersehnen die Menschen heute genauso wie damals.
„Komm, Heiliger Geist, auf uns herab!“ – in unsere Herzen, in unsere Gemeinschaften, in unsere Welt.
Christine Ornig
Eine wunderbare Einstimmung auf die Firmung erlebten die Firmlinge unseres Seelsorgeraumes bei der Vigilfeier am 22. Mai in der Pfarrkirche Premstätten.
Schwester Maria Leopold und Vikar Gerhard Hatzmann geleiteten die Firmlinge, Paten und Eltern mit starken Impulsen durch die abendliche Feier. Durch das Eintauchen in die Rituale und Symbole der Firmung wurde den Jugendlichen bewusst gemacht:
Du hast eine besondere Würde, Gott hat schon bei der Taufe zu dir JA gesagt, er wartet nun auf dein JA und geht mit dir durch „dick und dünn“. Gott schenkt dir Flügel, die dich über Hindernisse hinwegtragen können, und stellt dir mit deinem Paten/deiner Patin einen „Engel“ an die Seite. So kannst du voll Vertrauen deinen Weg gehen und im Herzen spüren, dass dein Leben einen Sinn hat. …
Worte, die berühren, dazu die schwungvolle und zugleich einfühlsame Musik der Musikgruppe, gemeinsames Singen und Beten, Entzünden einer Kerze für jede Firmgruppe – viele kleine Elemente, die diese Vigilfeier zu einem einprägsamen Erlebnis werden ließen.
Christine Ornig
Bekannte Gesichter, in einer neuen Rolle: Mit diesen Worten begrüßten Ursi Schrei und Ernst Pock die Mitfeiernden der Wortgottesfeier am Muttertag.
Nachdem die beiden kürzlich die Ausbildung zur/zum Wortgottesfeier-LeiterIn abgeschlossen haben, traten die beiden erstmalig gemeinsam in dieser neuen Funktion auf. Unterstützung erhielten sie von Lektorin Rosi Baumhakl und Mesnerin Hermine Hofer. Eine besondere Rolle kam Barbara Edelsbrunner und Martina Anger zu. Die beiden Frauen, selbst Mütter bzw. Großmutter salbten und segneten die Hände der Feiergemeinde.
Mit dieser bewegenden Wortgottesfeier wurde der Muttertag auf berührende Weise eröffnet.
Zur gelungenen Premiere darf Ursi und Ernst gratuliert werden, die Pfarrgemeinde darf sich auf hoffentlich viele weitere, so lebensnahe, Wortgottesfeiern freuen!
Elisabeth Rosegger-Klampfl
Anlässlich des 145-jährigen Bestehens der FF-Unterpremstätten fand am Sonntag, dem 3. Mai, im großen Zelt der Feuerwehr ein Festgottesdienst mit Fahrzeugsegnung statt.
Diesen zelebrierte Pfarrer Claudiu Budau, assistiert von Diakon Franz Habith und vier Minis, darunter zwei Jungfeuerwehrmänner. Eine Vielzahl von Feuerwehrgruppen kam an diesem „Abschnittsfeuerwehrtag“ nach Premstätten und feierte zusammen mit der Pfarrbevölkerung diesen besonderen Gottesdienst im Festzelt.
In seiner Predigt strich Pfarrer Budau den großen Wert des Ehrenamtes in unserer Gesellschaft deutlich hervor. Dabei nehmen die Leistungen der Feuerwehren und ihr unverzichtbarer Dienst an Menschen in Notsituationen einen Spitzenplatz ein, wofür man nur dankbar sein kann!
Feierlich wurden dann die zwei neuen Fahrzeuge gesegnet, eine TMB 45 – Teleskopmastbühne mit 45 m Arbeitshöhe und ein KDO – Kommandofahrzeug.
Mit festlichen Klängen untermalte die Marktmusik Unterpremstätten-Zettling die Segenszeremonie und sorgte auch beim gesamten Gottesdienst für die musikalische Gestaltung.
Nach der heiligen Messe fanden mehrere Ansprachen statt und viele Feuerwehrmänner wurden für ihre Verdienste ausgezeichnet und geehrt. Danach konnte man das kulinarische Angebot genießen und sich bei fröhlicher Musik bis in den Nachmittag hinein gut unterhalten.
So wünschen wir der FF-Unterpremstätten viel Freude und Erfolg mit ihren neuen Fahrzeugen sowie Gottes Segen bei allen Einsätzen!
Christine Ornig
„Sonntag des guten Hirten“
92 Krankensalbungen spendete Vikar Gerhard Hatzmann am 26. April bei der heiligen Messe für Seniorinnen und Senioren, auch „75+ Gottesdienst“ genannt. Dabei wurde er von Diakon Michi Zepf und den Minis Hannah und Raphael unterstützt.
Diese Stärkung für Leib und Seele durften alle empfangen, die Heilung ersehnen und Kraft für ihr Leben aus der heilsamen Berührung mit der Liebe Gottes schöpfen möchten. Einfühlsame Texte, vorgetragen von Elisabeth Schöpf, und passende Lieder untermalten die Zeremonie. Herzlichen Dank dafür Stefan Stampler an der Orgel und dem Kirchenchor.
Eindrucksvoll stellte Vikar Gerhard in seiner Predigt Jesus als den „guten Hirten“ in den Mittelpunkt, der „seine Schafe kennt“ und sorgsam geleitet, „damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“. (Joh 10, 10) Jesus, der von sich sagt „Ich bin die Tür“, lädt uns ein, die „richtige Tür“ zu finden und hindurchzugehen - im Wort Gottes und in den Sakramenten, wie eben bei dieser Feier im Sakrament der Krankensalbung. …
Nach dem aufbauenden Gottesdienst waren alle Seniorinnen und Senioren zum gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim eingeladen, wo sie mit Ziehharmonikamusik fröhlich empfangen wurden. Danke dem Musiker Andreas Darowitsch.
Nach der netten Begrüßung durch Elisabeth Schöpf und Vikar Gerhard Hatzmann konnten sich die älteren Herrschaften von den Damen des Sozialkreises mit einer Jause, Kuchen und Kaffee verwöhnen lassen und das Miteinander genießen.
Ein herzliches Danke allen fleißigen Helferinnen und besonders Elisabeth Schöpf für die Organisation des sehr gelungenen „75+ Sonntags“ in unserer Pfarre.
Christine Ornig
Herzlichen Dank Herrn Gerhard Gangl aus Premstätten für die Gestaltung der Osterkerze 2026 für unsere Pfarre.
Seinen persönlichen Zugang bringt er für uns in folgenden Zeilen zum Ausdruck.
Nachdem ich mein ganzes Leben lang beruflich mit Steinen bzw. Ziegelsteinen zu tun hatte, habe ich mir gedacht, dass ich Menschen und deren Lebensweise in Form von Ziegelsteinen auf der Osterkerze darstelle.
Jeder Ziegel symbolisiert einen Menschen. Jeder Ziegel sieht anders aus, hat eine andere Größe, eine andere Form und eine andere Farbe – so wie die Menschen!
Jeder Mensch strahlt auch etwas anderes aus - seine Persönlichkeit - hat eine andere Lebensweise und tritt auch im Leben in einer jeweils „anderen Farbe“ für seine Mitmenschen in Erscheinung.
Jedoch die Farbe ändert sich, von dunkel ganz unten – Überwindung, Trauer, eben eine dunkle und keine sehr schöne Zeit.
Doch allmählich wird die Farbe heller, freundlicher, offener. Sie wandert in Richtung Licht.
Es kommt Freude und Hoffnung auf – mit der Auferstehung von Jesus Christus.
Somit wünsche ich Euch allen eine schöne und fröhliche Osterzeit.
Gerhard Gangl
Ich werde nicht sterben, sondern leben … (Ps 118,17)
Auch am Ostermontag feierte Vikar Gerhard Hatzmann den Festgottesdienst in unserer Pfarrkirche. Dabei wurde er von Diakon Michi Zepf unterstützt und vom Gemeinschaftschor Premstätten - Wundschuh umringt - sowohl räumlich als auch musikalisch.
Unter der Leitung von Stefan Stampler erklang die „Rhythmische Messe in F“ von Hans Breinbauer mit besonderer Instrumentalbesetzung: Altsaxofon (Viktoria Stampler) und Klavier (Thilo Seevers).
Die freudvolle Musik harmonierte gut mit der Botschaft des Tages und der Predigt von Vikar Gerhard: Was bedeutet denn Ostern? Es kommt darauf an, Jesus mutig in unser Leben hereinzuholen, sodass unsere menschliche Welt - wie sie eben ist - mit der Welt Gottes in Berührung kommt. Ostern möge weiterwirken und Christus, der das Leben ist, in unseren Herzen bleibend Platz finden. So könne mit Ostern Veränderung geschehen. …
Herzlichen Dank allen Mitwirkenden und auch allen Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern, die zum Schluss mit Applaus bekundeten, dass bei ihnen alles „gut angekommen“ ist.
Christine Ornig
Halleluja, Jesus lebt!
Vom Dunkel ins Licht – vom Tod zum Leben!
Das ist die zentrale Osterbotschaft, die wir am Ostermorgen mit Vikar Gerhard Hatzmann und den Diakonen Johannes Chum und Michi Zepf in großer Gemeinschaft und Festlichkeit feierten.
Während am Beginn um 5 Uhr beim Einzug in die Kirche noch tiefe Dunkelheit herrschte, erstrahlte bei der abschließenden Prozession um die Kirche die aufgehende Sonne in voller Pracht! Ein schönes Symbol für das, was wir AUFERSTEHUNG nennen, und ein echtes Geschenk für alle Frühaufsteher*innen, die die Feier gestalteten oder mitfeierten.
Ein herzliches Danke den Zelebranten, den tüchtigen Minis, allen liturgischen Diensten und Kathrin Müllerferli an der Orgel.
Besonderer Dank wurde auch Herrn Gerhard Gangl für die wunderschöne Gestaltung der Osterkerze 2026 ausgesprochen.
Nach der Prozession, dem „Te deum“ und dem eucharistischen Segen in der Kirche waren alle zum traditionellen Osterfrühstück ins Pfarrheim eingeladen. Danke dem PGR für die Organisation dieses wunderbaren Treffpunktes zum Aus- und Weiterklingen-Lassen der soeben erlebten Osterfreude!
Christine Ornig
In der Pfarre Premstätten fanden heuer an folgenden Orten mit den angeführten Zelebrantinnen und Zelebranten insgesamt zehn Osterspeisensegnungen statt:
10:30 Uhr: SeneCura Seniorenheim mit Pastoralreferentin Ines Kvar
11:00 Uhr: Amicalis Senioren-Zentrum mit Pastoralreferentin Ines Kvar
11:00 Uhr: Kaiserwald-Kapelle mit Diakon Michi Zepf
11:00 Uhr: Zettling-Kapelle mit Franz Karner
11:30 Uhr: Bierbaum-Kapelle mit Diakon Franz Habith und Christa Habith
12:00 Uhr: Laa-Kapelle mit Franz Karner
12:30 Uhr: Zettling-Generationenpark mit Diakon Johannes Chum
13:00 Uhr: Pfarrkirche Premstätten mit Diakon Michi Zepf
13:30 Uhr: Urdl-Kapelle mit Elisabeth Schöpf
14:00 Uhr: Hautzendorf-Kapelle (Parkplatz Kupferdachl) mit Elisabeth Schöpf
Danke für die schönen, feierlichen Osterspeisensegnungen und den österlichen Segen!
Christine Ornig
Sie gehört zu Ostern einfach dazu, die „Weihe“ des Feuers am Morgen des Karsamstags.
Für einige Familien der Pfarre ist es eine unverzichtbare Tradition daran teilzunehmen und das von Diakon Michi Zepf geweihte Feuer in die Häuser zu tragen.
Das „Weihfeuer“ möge die Menschen in ihren Häusern und Wohnungen vor Unheil schützen und viel Positives bewirken!
Christine Ornig
Die dunkle Seite des Lebens, abgrundtiefe Verlassenheit und Todesangst, die Jesus in seinem Leiden und Sterben durchschreiten musste, prägen den Karfreitag.
Drastisch führt uns die Karfreitagsliturgie, die heuer von Diakon Johannes Chum zusammen mit Diakon Michi Zepf zelebriert wurde, all das vor Augen. In den Lesungen und vor allem in der „Passion“, in verteilten Rollen vorgetragen, tauchen wir tief ins traurige Geschehen ein. Die „Großen Fürbitten“ und die Kreuzesverehrung mit Blumen, dazu passende Gesänge, sind weitere wesentliche Elemente der Karfreitagsfeier.
Dabei deuten die gelben Narzissen als kleine Hoffnungsfunken schon an, dass nach dem Dunkel des Karfreitags das Licht des Ostermorgens erstrahlen wird.
Christine Ornig
Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig, und er reitet auf einer Eselin … MT 21, 5
Am Palmsonntag steht Jesus, der Friedenskönig, dem das Volk zujubelte, im Mittelpunkt. Danach treten wir in die Karwoche ein, wo sich das Blatt wendet. …
Heuer erlaubte das stürmische Wetter kein Feiern im Freien. So zogen Vikar Norbert Glaser, Diakon Michi Zepf und das gesamte liturgische Team, begleitet von der Landjugend mit dem großen Palmbuschen, feierlich in die randvoll besetzte Kirche ein.
Mit dem „Ho, ho, ho, hosanna …“ erinnerten die Kindergartenkinder bei der Palmsegnung an den Einzug Jesu in Jerusalem. Und in der „Passion“ brachten die Minis einfühlsam das Leiden und Sterben Jesu zum Ausdruck - Symbole und ein Lied unterstrichen das Erzählte.
Die Fürbitten der MS-Schüler*innen richteten sich an Jesus, den König der Liebe, der Versöhnung, des Friedens, der Freundschaft und des Himmels. Um seine Hilfe für unsere Gesellschaft und Welt wurde gebeten.
Zur Festlichkeit trägt auch immer unsere Kirchenband wesentlich bei. Das Keyboard spielte dieses Mal Diakon Johannes Chum, für den es am Ende des Gottesdienstes eine kleine Überraschung gab. Ernst Pock gratulierte ihm (nachträglich) zum runden Geburtstag, überreichte ein kleines Geschenk und bedankte sich bei Johannes für sein segensreiches Wirken in unserer Pfarre.
Mit „Großer Gott, wir loben dich“ fand die Palmsonntagmesse schließlich einen feierlichen Ausklang.
Christine Ornig
Schon am Freitag vor dem Palmsonntag fanden in den Seniorenheimen Palmsegnungen statt. Zuerst segnete Vikar Norbert Glaser die Palmzweige im Amicalis, danach im Rahmen einer heiligen Messe jene im SeneCura Seniorenheim. Musikalisch gestalteten einige Kirchenchor-Sängerinnen diese besondere Feier, die gerade für die älteren Menschen so wichtig ist, sind doch damit viele Lebenserinnerungen verbunden.
Schon traditionell fanden am Palmsamstag wieder zwei „Outdoor-Palmsegnungen“ in unserer Pfarre statt – und das Wetter zeigte sich recht freundlich: Um 11 Uhr feierte Diakon Michi Zepf in der Kaiserwald-Kapelle eine Wort-Gottes-Feier mit Palmsegnung. Am Nachmittag versammelte sich dann im Generationenpark Zettling eine beachtliche Menschenschar, um mit Pastoralreferentin Ines Kvar die Palmsegnung zu feiern.
Es war wieder einmal gut zu spüren – KIRCHE kann an vielen verschiedenen Orten erlebt und gelebt werden!
Christine Ornig
… ein ereignisreicher 5. Fastensonntag!
„Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung“ lautete der Leitgedanke zur Wort-Gottes-Feier mit Elisabeth Schöpf. Damit war bereits mit dem Anfangslied der Bogen zu den biblischen Texten gespannt.
In der Predigt, die Ernst Pock als frisch ausgebildeter WGF-Leiter hielt, wurde die Auferweckung des Lazarus (Joh 11, 1-45) thematisiert. „Lazarus“ heißt „Gott hilft“ - und das ist kurz gesagt, auch schon die zentrale Botschaft dieses Evangeliums. …
Eine Besonderheit im Laufe der Feier war auch die Vorstellung des „Alpha-Kurses“ durch Stefan Stampler, Elfie Stepanek-Neumeister und Kurt Riedmüller – incl. Einladung zum neu beginnenden Kurs im Seelsorgeraum.
Mit Evangeliums-Prozession, Vater-unser-Kreis und Einzelsegen am Schluss des Gottesdienstes wurden auch die Kinder gut in den Gottesdienst eingebunden. Danke, liebe Elisabeth!
Vor der Kirchtüre bot schließlich noch Hilary Okechukwu vom „Verein für behinderte Menschen“ selbst gemachte Seifen für soziale Zwecke zum Kauf an.
Dann aber ging es zum Suppenessen ins Pfarrheim! Dort standen 10 köstliche Suppen zur Auswahl. Man konnte also genüsslich aus dem Vollen schöpfen und dabei Gutes tun, denn der Reinerlös von rund 500 Euro kommt der Pfarrcaritas zugute.
Danke dem PGR-Team, allen Mitwirkenden und den vielen Gästen für den gelungenen Suppensonntag!
Christine Ornig
Pfarrkirche „St. Thomas im Walde“ * Kirchenführung mit Vorstellung des Heiligen Josef * 19.März 2026
In 30 steirischen Kirchen fand am Josefitag eine spezielle Kirchenführung mit Augenmerk auf den heiligen Josef statt - eine Aktion von KunstWerkKirche im Rahmen der Feierlichkeiten zum steirischen Landespatron.
Das war auch für uns zwei Premstätter Kirchenführerinnen eine willkommene Gelegenheit, unsere schöne Kirche einmal mit einem neuen Schwerpunkt zu präsentieren.
So freuten wir uns sehr, dass die kleine JOSEFINE und der große JOSEF sowie 18 weitere interessierte Personen an unserer Spezial-Kirchenführung teilnahmen.
Nach einigen Informationen, wie und wann der heilige Josef zum Landespatron der Steiermark wurde, standen Kunst und Geschichte von „St. Thomas im Walde“ auf dem Programm.
Zu den Ausführungen über den heiligen Josef richteten sich alle Augen auf das Bild der Heiligen Familie beim linken Seitenaltar. Sein Leben, seine bedeutungsvolle Rolle in der Heilsgeschichte Gottes und seine Vorbildwirkung bis heute standen im Mittelpunkt der Betrachtung. Auch die Krippenfigur des Heiligen fand besondere Beachtung.
Abschließend rundete ein Gebet zum heiligen Josef die gemeinsame „Entdeckungsreise“ ab - und zur Feier des weiß-grünen Tages gab es für alle Teilnehmer*innen noch ein kleines steirisches Überraschungs-Geschenk.
Christine Ornig und Franziska Zachenegger
Am 22.2.2026 gestalteten die Familien der diesjährigen Erstkommunionkinder von Premstätten die Heilige Messe in der Pfarrkirche.
Die Kinder durften rund um den Altar sitzen um aktiv mitzufeiern und zu singen. Auf den großen Fastenstrauch vor dem Altar hängten die Kinder Karten auf, auf denen sie schrieben, was sie sich für gute Taten für die Fastenzeit vornehmen.
Der Fastenstrauch bleibt nun in der Kirche stehen und erblüht hoffentlich bis zum Osterfest.
Martina Anger
Siehe, jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade;
siehe, jetzt ist er da, der Tag der Rettung.
2 Kor 6,2
Mit diesem Vers aus der 2. Lesung eröffnete Vikar Gerhard Hatzmann die Hl. Messe zum Aschermittwoch und munterte die Gottesdienstbesucher*innen auf, den Aschermittwoch als Tag der großen Chance für die Seele zu sehen und mit Mut den Weg auf Ostern hin zu gehen.
In der Auflegung des Aschenkreuzes wird uns Menschen die Vergänglichkeit vor Augen geführt, aber auch die Zusage, im Glauben und Vertrauen auf das Evangelium Gottes Liebe und Erbarmen zu erfahren.
Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium. Mk 1,15
Gestärkt durch die Aschermittwochliturgie, die viele Menschen aus dem Seelsorgeraum mitfeierten, treten wir in die 40-tägige Fastenzeit ein. Es ist eine Zeit der Besinnung, der Umkehr und Neuorientierung. Sie ist, so Vikar Gerhard, auch wunderbar dazu geeignet, die Kraft der Versöhnung auf den drei Beziehungsebenen wirken zu lassen – zu mir selbst, zum Nächsten und zu Gott!
Christine Ornig
„Jesus ist der Weinstock, wir sind die Reben.“
Unter diesem Leitsatz feierten die diesjährigen Erstkommunionkinder am 25. Jänner in großer Pfarrgemeinschaft mit Vikar Gerhard Hatzmann, Diakon Michi Zepf, ihren Religionslehrerinnen und ihren Familien den ersten gemeinsamen Gottesdienst.
Dabei stellte sich jedes Kind persönlich vor und tat kund, womit es „als Rebe am Weinstock“ anderen eine Freude machen möchte, zum Beispiel durch Helfen oder mit einem Lächeln.
In den Liedern und Texten kam zum Ausdruck - „Gott ist mit uns unterwegs“, seine Liebe umarmt uns und im Teilen des Brotes finden wir Glück. Das wurde auch im Lesungstext „Das Brot des Glücks“ veranschaulicht. Brot zum Teilen gab es dann auch als Überraschung für jedes Kind nach der heiligen Messe.
Eine Besonderheit inmitten der Feier stellte die Katechumenensalbung eines Erstkommunionmädchens dar, das im April getauft wird, um dann im Mai gemeinsam mit den anderen Kindern die Erstkommunion empfangen zu können.
Für den schönen Vorstellgottesdienst ein Danke allen Mitwirkenden, besonders den Zelebranten, den Religionslehrerinnen Evelyne Rudolf und Magdalena Legat, den Minis, der wunderbaren Musikgruppe und natürlich allen Erstkommunionkindern!
Christine Ornig
Mit sprühenden Wunderkerzen in den Händen - und mit angemessenem Sicherheitsabstand - zogen zahlreiche Caspars, Melchiors, Balthasars und Sternträger in die Pfarrkirche ein, um unter der Leitung von Diakon Michael Zepf den Wortgottesdienst anlässlich der Feier der „Erscheinung des Herrn“ zu begehen.
Ein Dank an alle, die sich noch einmal königlich gekleidet haben! Danke auch der Musikgruppe, die für den festlichen Rahmen mit ihrer Musik gesorgt hat, auch bei der an diesem Tag traditionell stattfindenden Salz- und Wassersegnung im Anschluss an den Wortgottesdienst.
Für das leibliche Wohl sorgte an diesem Tag der Sozialkreis der Pfarre mit einer Vielfalt an Kuchen und Gebäck im Anschluss an den Wortgottesdienst im Rahmen des ersten Pfarrcafés in diesem Jahr.
So konnte die heurige Sternsingeraktion einen krönenden Abschluss finden!
Elisabeth Rosegger-Klampfl
Ein weiterer Anlass, der am 6. Jänner gefeiert werden durfte, war ein besonderer Geburtstag!
Nach den Weihnachtsfeiertagen durfte Christine Ornig, Hauptschullehrerin i.R. und seit Jahrzehnten in der Pfarre ehrenamtlich im Pfarrgemeinderat und diversen Arbeitskreisen engagiert, einen runden Geburtstag feiern!
Wir gratulieren herzlich und wünschen dir, liebe Christine, alles Gute, Gesundheit und dir und deinen Lieben Gottes Segen!
Am 27., 29. und 30. Dezember zogen insgesamt 21 Sternsingergruppen, vorab von Diakon Michael Zepf gesegnet, durch unser Pfarrgebiet.
Mit ihrem Einsatz im Rahmen der heurigen Sternsingeraktion ermöglichen sie Menschen in Tansania ein besseres Leben.
Die Gelder, die dank der spendenbereiten Premstätter Bevölkerung gesammelt wurden, helfen dabei, Straßenkindern ein sicheres Zuhause zu geben, gesunde Ernährung für Babys und Kinder zu sichern sowie Frauen und Mädchen durch Bildung und dem Aufbau von einkommensfördernden Projekten ein zukunftsfähiges Leben zu ermöglichen.
Neben den vielen helfenden Händen, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben, etwa beim Nähen der Gewänder, dem Vorbereiten des Materials, den Mamas, Papas, Omas, Opas, die ihre kleinen Könige zu den Proben gebracht und am Einsatztag beim Herrichten geholfen haben, den Köchinnen und Köchen, welche zum königlichen Mittags- oder Abendmahl geladen haben, dem Fototeam, Fahrdiensten und vielen weiteren mehr, sei vor allem den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gedankt, die von Haus zu Haus gegangen und den Segen der Pfarrbevölkerung überbracht haben.
Wir dürfen uns wieder über ein sehr schönes Ergebnis von über € 16.000,00 erfreuen!
Nähere Informationen gibt es im nächsten Pfarrblatt!
Zum krönenden Abschluss der heurigen Sternsingeraktion freuen wir uns auf die Wortgottesfeier am 6. Jänner um 10:00 Uhr in unserer Pfarrkirche, wo alle Könige nochmals herzlich eingeladen sind, in ihren Gewändern einzuziehen und mitzufeiern.
Euer Sternsingerteam – Ulrike Nowak-Hölzer, Bernadette Latzka, Friedrich Stubenrauch, Elisabeth Rosegger-Klampfl, Maria Unterberger
Wir danken allen Mitwirkenden:
Ruth Anger, Martin Anger, Martina Anger, Felice Bauer, Natascha Bauer, Zovát Berta, Johanna Böckelberger, Maria Breiner, Angela Brugger-Kainz, Sophia Bscheider, Luisa Bscheider, Julia Bscheider, Raphael Burghauser, Zsuzsanna Csöppenszki, Ben Distler, Lea Distler, Hannah Dörflinger, Eva Dörflinger, Simon Eckharter, Sarah Eckharter, Barbara Edelsbrunner, Gloria Edelt, Hannah Edelt, Mattea Edelt, Felix Edelt, Hans Peter Edelt, Christine Fruhwirth, Franz Fruhwirth, Katharina Gangl, Samuel Gangl, Xaver Gangl, Maximilian Gangl, Paula Gangl, Sylvia Gangl, Diana Glatz, Lina Glatz, Jasmin Glatz, Elisa Grobbauer, Katharina Guggi, Herbert Hart, Irmi Hart, Daniel Herczeg, Marcel Herczeg, Hermine Hofer, Tanja Jager, Sabrina Jager, Julia Kager, Lisa Kager, Kerstin Kager, Nina Kainz, Fabian Kicker, Martin Kirchberger, Maria Kirchberger, Sarah Kogler, Florian Kogler, Lena Konrad, Elisabeth Konrad, Ina Krenn, Gernot Krenn, Marlene Krenn, Verena Krispel, Clara Kupfner, Johanna Latzka, Bernadette Latzka, Katharina Leskovar, Emily Leskovar, Viktoria Leskovar, Michael Leskovar, Bianca Leskovar, Julia Mautner, Sabine Mitteregger, Valentina Müller, Julia Müller, Jana Neukirchner, Erich Nowak, Marius Nowak-Hölzer, Victor Nowak-Hölzer, Ulrike Nowak-Hölzer, Waltraud Offenbacher, Linda Ornig, Lucia Ornig, Christine Ornig, Melanie Paier, Liana Pilz, Marie Pittner, Ernst Pock, Josefine Polland, Rosalie Raß-Fetz, Emilie Reinisch, Rosemarie Remling, Rosemarie Riesemann, Hannah Robier, Michael Rosegger, Elisabeth Rosegger-Klampfl, Rosi Schaumberger, Felix Schellauf, Sandra Schellauf, Sandra Scherbinek, Christian Scheucher, Jakob Scheucher, Katrin Scheucher, Maria Schor, Ursi Schrei, Lena Schwinzerl, Lena Silar-Rieser, Marvin Silar-Rieser, Eleonore Sommer, Anna Steindorfer, Johannes Stiegler, Hanelore Stiegler, David Stubenrauch, Miriam Stubenrauch, Agnes Stubenrauch, Dominik Stubenrauch, Anna Stubenrauch, Lucia Stubenrauch, Teresa Stubenrauch, Friedrich Stubenrauch, Ingeborg Stubenrauch, Philipp Supp, Silvia Supp, Franziska Tehovnik, Maria Unterberger, Giulia Unterlader, Daniel Vlasic-Hillebrand, Emilia Vlasic-Hillebrand, Julia Vlasic-Hillebrand, Emilia Wagner, Katharina Wagner, Zoé Weihrich, Franziska Zachenegger, Hannah Zachenegger, Josef Zachenegger, Maxi Zachenegger, Franz Zachenegger, Katrin Zachenegger, Michael Zepf
Elisabeth Rosegger-Klampfl