Anlässlich der Errichtung des Karmelitinnenklosters und der gleichzeitigen Sanierung der Kirche in den Jahren 1975-1976 wurden zahlreiche Reste dieser prähistorischen Besiedelung gefunden.
Die den Funden nach bedeutendste Siedlungsepoche war die jüngere Urnenfelderzeit, etwa um 800 v. Chr.
Die dabei sichergestellten keramischen Erzeugnisse wie Töpfe, Schalen, Webstuhlgewichte und Spinnwirtel aus den Hütten des urnenfelderzeitlichen Dorfes, das offensichtlich ein Zentrum der Keramikerzeugung gewesen ist, sind im Landesmuseum Joanneum in Graz ausgestellt. Einige Stücke befinden sich im Sprechzimmer des Klosters und können dort besichtigt werden.

Um 1730 wurde die Anlage auf dem Heiligen Berg vervollständigt durch vier Kapellen und eine Kreuzgruppe auf dem Gipfel des Berges.


Jede Kapelle ist einem Geheimnis des Schmerzhaften Rosenkranzes gewidmet, meisterhaft dargestellt in den Sandsteinfiguren des bekannten steirischen Barockbildhauers Philipp Jakob Straub, dem auch Christus und die Samariterin (Evangelium nach Johannes 4,1-26)
zu beiden Seiten des Kirchhofeinganges zugeschrieben werden.


Die drei steinernen Assistenzfiguren bei der Kreuzgruppe am Gipfel des Heiligen Berges, Maria, Johannes und Magdalena, wurden vom bedeutenden Grazer Barockbildhauer Johann Jakob Schoy geschaffen.
Seit der Errichtung des Karmelitinnenklosters, die der Initiative und dem unermüdlchen Einsatz des Bärnbacher Pfarrers Msgr. Dr. Friedrich Zeck und der tatkräftigen Unterstützung des damaligen Diözesanbischofs Dr. h.c. Johann Weber zu danken ist, hat der Heilige Berg eine starke Revitalisierung erfahren.

Die gepflegte und geschmückte Kirche steht tagsüber offen und lädt zum stillen Gebet, zur Mitfeier des Stundengebetes und der hl. Messe ein.