Allerheiligen mit ÖKB, Gräbersegnung am Waldfriedhof und Fackelwanderung der Jungscharkinder
Allerheiligen – ein Festtag mit vielen Bedeutungen – wie Kanonikus Fritz Trstenjak erläuterte. Bekannte, vergessene, stille, verborgene, namenlose und unscheinbare Heilige: Allen gedenken wir am heutigen Tag und alle bitten wir um Beistand für unseren Glauben und unsere Hoffnung. Gemeinsam mit dem ÖKB gedachten wir beim Kriegerdenkmal der Gefallenen beider Weltkriege. Dabei wurden wir daran erinnert, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist, sondern ein wertvolles Gut, für das jede Generation Verantwortung trägt. In der Wort-Gottes-Feier bei der Gräbersegnung betont Pastoralreferentin Sr. Maria Leopold, wo Menschen nur noch das Ende sehen, eröffnet Jesus einen Weg zu neuem Leben. Der Glaube schenkt Hoffnung, dass selbst der Tod nicht das letzte Wort hat.
„30 Kinder, 50 Minuten, 2,8 km“ das sind die Eckdaten der Fackelwanderung der Jungscharkinder zu Allerheiligen. Gestartet wurde am Waldfriedhof, wo – nach einer Geschichte zur Einstimmung von Pastoralreferentin Ines Kvar – die Kinder auf den Gräbern ihrer Familie Lichter entzündeten. Am Kirchplatz wurden die Fackeln verteilt und dann ging es auf den Rundweg durch das Areal von KaiserWaldKraft. Aufregend ist es immer für die Kinder mit offenem Feuer im Herbstwald – für die Erwachsenen sowieso. Beschützt durch Mitglieder der Feuerwehr sind alle wieder zurückgekommen, wo es bis zum Eintreffen der Eltern gebratene Maroni gab. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit