An Pfingsten feiern wir den Geburtstag der Kirche. Bei unserer Wort-Gottes-Feier am Pfingstsonntag, 28. Mai 2023, stellten die Pastoralreferentinnen Anja Asel und Ines Kvar die Taube als Symbol für den Heiligen Geist in den Mittelpunkt. Bei der Predigt stellten sie dieser Taube einige Fragen über das Pfingstfest und was sie damit zu tun hat.
Aufgrund des Hochfestes konnte bei dieser Wort-Gottes-Feier auch die Kommunion empfangen werden.
Passend zum Marienmonat Mai sangen die beiden Leiterinnen der Feier am Ende des Gottesdienstes noch das „Salve Regina“, ein lateinisches Lied zum Gruße der Gottesmutter.
Von 19. bis 20. Mai 2023 fuhren einige Jugendliche, darunter auch Firmlinge des heurigen Jahres, gemeinsam mit einigen Erwachsenen mit dem Fahrrad von Dobl nach Mariazell.
Schon zum 14. Mal fuhren wir mit unseren Neugefirmten, heuer waren es Josef Peritsch, Clemens Böck, Magdalena Hütter und Lisa Ulrich, nach Mariazell. Nach einer kurzen Segensfeier in der Dobler Pfarrkirche fuhr die Wallfahrergruppe bei Glockengeläute am Freitag los. Dank Günther Peritsch, der uns wieder seinen Bus zur Verfügung gestellt hat, und Johannes Hütter (6 Jahre), der mein guter Beifahrer war, konnten wir die Gruppe gut begleiten und das Gepäck gut transportieren.
Gestärkt mit Jause, Kaffee und Kuchen in Deutschfeistritz und dem Mittagessen in Pernegg, haben alle 17 Radfahrerinnen und Radfahrer die erste Tagesetappe bis Mürzhofen geschafft. Bei schönem Wetter ging es dann am Samstag vom Turmwirt weiter über den Lahnsattel nach Mariazell. Das traditionelle Foto bei der Ortstafel und vor der Wallfahrtskirche darf nicht fehlen. Heuer feierten wir den Gottesdienst um 16 Uhr mit Pfarrer Stefan aus Niederösterreich und der Gemeinschaft Ancilla Domini.
In Gemeinschaft unterwegs zu sein (die Radwallfahrer waren heuer zwischen 12 und 78 Jahren), gemeinsam ein Ziel zu erreichen, gesund und glücklich und in Dankbarkeit heimzukommen, ist ein unvergesslich, schönes Erlebnis. Wir hoffen, dass das nächste Jahr auch wieder viele dabei sind.
Zur Wort-Gottes-Feier am 16. April 2023, dem 2. Sonntag der Osterzeit, auch „Weißer Sonntag“ oder „Kleinostersonntag“ genannt, waren besonders die Taufkinder der letzten Jahre mit ihren Familien eingeladen.
Das Evangelium über den ungläubigen Thomas wurde von einigen Kindern gespielt. Nach einer kurzen Predigt an die Erwachsenen las Sr. Maria die Geschichte „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“ vor. Die Kinder setzten sich dazu auf Pölster vorne in die Kirche.
Anschließend waren alle zur Agape in den Pfarrhof eingeladen.
„Lumen Christi“ (Christus, das Licht!) – mit diesem Ruf zog Vikar Gerhard Hatzmann nach der Weihe des Feuers am Kirchplatz mit der Osterkerze in die dunkle Kirche ein. In der Predigt erwähnte er seinen Primizspruch aus dem Römerbrief: „Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis und beharrlich im Gebet!“ Er soll unser österliches Lebensprogramm sein.
Um fünf Uhr früh standen wir noch in dunkler Nacht vor der Kirche, beim Auszug um dreiviertel sieben kamen uns schon ein paar Sonnenstrahlen entgegen, und erhellten den Weg zum gemeinsamen Frühstück im Pfarrhof. An den Kirchenfenstern konnte man den Sonnenaufgang während der Feier mitverfolgen: Am Beginn noch ganz schwarz, und über ein Dunkelblau zu einem Hellblau.
Wir freuen uns über die rege Teilnahme an der Feier und danken allen, die daran mitgewirkt haben!
Video: Willibald Leitl singt das Loblied auf die Osterkerze (Exsultet)
Bei uns ist es Brauch, am Karsamstag die Osterspeisen segnen zu lassen. Viele kamen, auch aufgrund des Regens, mit ihren Körben um 9 Uhr in die Pfarrkirche, um dort die Speisen für die Osterjause segnen zu lassen.
Die Feier wurde von Sr. Maria Leopold geleitet, und von den Ministrantinnen und Ministranten und Kantorin Ursula Leitl mitgestaltet.