Grüß Gott!
Im Interview mit dem Sonntagsblatt anlässlich seines 100. Geburtstages sagte der Benediktinermönch und geistliche Autor David Steindl-Rast einen Satz, der mir in den letzten Tagen im Gedächtnis geblieben ist: "Ich kenne so viele Leute, die sich unglücklich machen, weil sie ganz klare Wünsche haben, und die gehen höchst selten in Erfüllung". Und weiter: "Das Leben schenkt uns ohnehin viel mehr als wir uns wünschen können". Was für eine schöne Grundlage für eine Sommerübung: Sehen, was entsteht, was uns das Leben an Begegnungen bringt, und wo sich ein Plätzchen für mich auftut.
Ob sich das im Familienurlaub so einfach machen lässt, werde ich ab sofort prüfen, und ich merke schon: Auch sich zu wünschen, nichts zu wünschen, ist schwere Arbeit ... und ich musste alt werden, um zu verstehen: "Wunschlos glücklich" bedeutet nicht, dass alle Wünsche erfüllt wurden, sondern dass man schlicht und einfach keine hat.
In den nächsten Wochen werden wir den Newsletter nur sporadisch aussenden, wir freuen uns aber trotzdem immer auf Hinweise und Rückmeldungen!
Wochen wunschlosen Glückes wünscht Ihnen
Katrin Leinfellner, Webredaktion