Grüß Gott!
Als gelernte Katholik:innen sind wir es nicht gerade gewohnt, großes Tamtam um unsere Leistungen zu machen. Allzu leicht wird man als prahlerisch und selbstbeweihräuchernd betrachtet. Sehr christlich fühlt man sich jedenfalls nicht, wenn man sein Licht - wie in der Bergpredigt ausdrücklich erwünscht! - nicht unter den Scheffel (ein altes Holzgefäß) stellt.
Eine gute "Entscheffelungshilfe" sind Preise. Wenn man einen kriegt, darf man sich zurecht Preisträger:in nennen und auch stolz darauf sein, wenn man sich für kurze Zeit von anderen abhebt. Man hat etwas Gutes gemacht und sogar einen Beweis dafür bekommen! In den letzten Wochen war das für die und in der Diözese mehrmals der Fall. Außerdem gibt es diese Woche auch besonderes Lob für Frauen und Väter. Und den Herrn preisen wir ohnehin regelmäßig 😇.
In diesem Sinne: Vergessen wir nicht, uns gegenseitig und selbst ab und zu einen Preis zu geben. Wir haben es manchmal verdient.
Ein gepriesenes Wochenende wünscht Ihnen
Katrin Leinfellner, Webredaktion