Grüß Gott!
Das mit dem vielen Schnee scheidet wie so oft schon die Geister: Ich bin als Enthusiastin für eh fast alles auch dem frischen Weiß stark zugetan und lass mir gerne Schneeflocken ins Gesicht fallen. Alles ist plötzlich leiser, es geht nicht mehr alles so schnell, statt forschem Schritt braucht es Vorsicht und Behutsamkeit.
Ich verstehe aber auch, wenn Leute darunter leiden, dass nicht mehr alles im gleichen Takt läuft. Im schlimmsten Fall sind sogar Leben bedroht - wie etwa jene von Obdachlosen (siehe Artikel).
Das Weiß des Schnees ist also nicht ganz weiß - aber auch nicht schwarz. Oft wird uns aber aus verschiedenen Richtungen suggeriert, dass es nur Weiß und Schwarz gäbe, Gut und Böse, Oben und Unten. Wir Menschen können und sollen das aber gar nicht beurteilen, da braucht es schon ein göttliche Perspektive.
Und ich vermute mal, dass für mich Schnee trotzdem weiß bleiben darf - auch wenn er mittlerweile zu braunem Matsch geworden ist.
Ein schönes Wochenende und viel Segen im neuen Jahr wünscht Ihnen
Katrin Leinfellner, Webredaktion