Grüß Gott!
Wenn was gut ist, funktioniert, so bleiben kann wie es ist, wird meistens nicht sehr viel Aufhebens darum gemacht. Aber wehe, etwas ist falsch, unangemessen oder vergessen worden! Dann fehlen selten Worte, um das Malheur zu beschreiben. Haben Sie schon jemals bei Ihrem Energieversorger, Zeitungszusteller, Wasserwerk oder Briefträger angerufen und sich bedankt, dass alles glatt läuft? Wohl kaum. Ich auch nicht. Und es gibt so viele "stille Dienste", die unser gutes Leben ermöglichen!
Deshalb kann man auch Menschen nicht oft genug loben, preisen und ehren: "Wie gut, dass du das machst, was du machst!", "Gut, dass es dich gibt!". Allerdings: Ich bin diese Woche weitaus öfter gelobt als kritisiert worden - trotzdem beschäftigt mich die Kritik viel mehr. Warum eigentlich? Muss man das Gelobtwerden üben? Offenbar.
Darum eine erste Lektion: Sie machen das großartig, danke!
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
Katrin Leinfellner, Webredaktion