Grüß Gott!
Warum haben wir immer so eine Hektik? Jeden Morgen auf der Radfahrt zur Arbeit frage ich mich, warum sich jemand an der Ampel vor mich oder in die Kreuzung stellen muss, um zwei Meter Vorsprung zu haben, warum viele schon bei Gelb losfahren oder zumindest hupen, warum man nicht erst dann telefoniert, wenn man an der Kassa fertig bezahlt hat, erst dann redet, wenn das Gegenüber fertig ist und es gar nicht aushält, wenn jemand trödelt?
Ich habe beim Recherchieren den Begriff "Hurry Sickness" gefunden. Und die Weisheit: Darüber nachzudenken, warum man es eigentlich dauernd so eilig hat, ist ein guter Weg, um sinnlosem Stress ein Schnippchen zu schlagen. Vielleicht bleiben ja angesichts des Sommers ein paar Minuten dazu Zeit. Und Gedanken darüber, was wirklich wichtig ist.
Ein unhektisches Wochenende wünscht Ihnen
Katrin Leinfellner, Webredaktion