Grüß Gott!
Angesichts der steigenden Bedrohung durch Naturkatastrophen klingen "Feuerzungen" und "Sturmgebraus" aus der Pfingstgeschichte nahezu höhnisch: In Kanada brennen Wälder, im westlichen Atlantik macht man sich auf eine besonders heftige Hurrikan-Saison gefasst. Die Bibel spricht natürlich vom Heiligen Geist, der Rambazamba mit uns macht und uns "be-geistert", in und mit uns Gutes schafft. Feuer und Wind sind als Bilder - trotz drohender Gefahr - für das Gemeinte schwer ersetzbar.
Vielleicht kennen Sie das Verfahren der Kompression in der Musik, bei dem laute Stellen leiser und leise Stellen lauter gemacht werden, damit alles (im Radio und beim Streaming) möglichst gleich laut klingt.
Mittlerweile kann vieles im Leben "komprimiert" werden, auf mittlerer Flamme dahinköcheln. Aber manchmal braucht es meiner Meinung ein bisschen Rambazamba - es muss nicht gleich ein Hurrikan sein - und danach darf es auch gerne wieder sehr ruhig werden. Das ist in detailiert geplanten Gesellschaften nicht mehr modern, ich weiß. Aber vielleicht finden wir dieses Jahr zu Pfingsten ein paar Minuten, um den Geist ungebremst in uns wirken zu lassen (wie bei den Personen unserer heutigen News-Auswahl).
Ein schönes Rambazama-Wochenende wünscht Ihnen
Katrin Leinfellner, Webredaktion