Grüß Gott!
So richtig mag uns der Frühling nicht umarmen, der kalte Wind der Eisheiligen bläst uns noch um die Ohren. Die alten Bauernregeln (z.B. "Die Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi und zum Schluss fehlt nie die kalte Sophie") beziehen sich übrigens auf den Julianischen Kalender, die Daten haben sich seit der Gregorianischen Kalenderreform 1582 verschoben.
Die Kälteeinbrüche müssten sich eigentlich um mehr als eine Woche nach hinten verschoben haben, die Namenstage der Heiligen sind aber dennoch auf ihrem alten Platz im Kalender verblieben. Langjährige Messreihen konnten auch nicht bestätigen, dass sich der Frost an genau diesen Tagen (weder nach gregorianischem noch julianischem Kalender) häuft. Macht aber nichts. Wichtig ist: Menschen konnten schon immer auf das Ende der "kalten Zeit" nach der "Sopherl" hoffen und sich dadurch besser fühlen!
Ein schönes Wochenende nach der "Sopherl" wünscht Ihnen
Katrin Leinfellner, Webredaktion