Grüß Gott!
Wie muss es gewesen sein vor 80 Jahren, als die Menschen in den Kirchen (sofern sie noch standen) voller Angst beteten, dass sie und ihre Häuser nicht von den Bomben getroffen würden, dass die Männer lebend von den Fronten zurückkehren mögen, dass der Krieg endlich ein Ende haben möge. Karfreitag als echter Karfreitag. Und dann, kurz nach Ostern (damals am 1. April): Der Krieg ist vorbei! Nein, es war nicht sofort alles besser, es gab Chaos, Hunger, Verbrechen. Aber die Hoffnung, die Hoffnung, die viele schon aufgegeben hatten, konnte endlich wieder aufblühen!
In meiner Pfarrkirche, 1944 zerbombt, 1952 - 1960 neu gebaut, kann man ein großes Fresko sehen, auf dem Jesus seinem Ziehvater Josef beim Bauen hilft. Wie muss das für die Menschen gewesen sein, die vorher von Trümmern umgeben waren, wahre Auferstehung zu sehen und zu erleben?
Frohe Ostern wünscht Ihnen
Katrin Leinfellner, Webredaktion