Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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„In Würdigung besonderer Verdienste um die Kirchenmusik und als Ausdruck öffentlicher Anerkennung“ erhielt die Stradener Organistin Ida Puchleitner das Ehrenzeichen der Diözese Graz-Seckau. Die Auszeichnung, unterzeichnet von Bischof Wilhelm Krautwaschl, wurde von Kanonikus Alois Kowald, dem Leiter der Diözesankommission für Liturgie, überreicht.
Michael Schadler, Leiter des Referates für Kirchenmusik der Diözese, begründete in seiner Laudatio die Entscheidung des Bischofs: „Frau Ida Puchleitner ist mit ihren 91 Jahren ein herausragendes Beispiel eines engagierten Lebens in und für die Kirche“. Seit beeindruckenden 60 Jahren ist sie mit großer Treue bis zum heutigen Tag als Organistin in Straden und als Aushilfe in umliegenden Pfarren tätig. Zuvor hatte sie ihre Ausbildung am Konservatorium für Kirchenmusik in Graz absolviert, nachdem sie unter Pfarrer Friedrich Fließer als Ersatz für die erkrankte Organistin bei einem Begräbnis „einspringen“ musste.
Zu ihren großen Verdiensten zählt auch, dass sie in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Pfarrer in Straden, Friedrich Weingartmann (der ebenfalls anwesend war), dafür sorgte, dass alle drei Orgeln in den Stradener Kirchen wieder gut spielbar sind. Prof. Karl Franz Prassl sagte einmal über die Geehrte: „Sie war immer bemüht, nach ihren Möglichkeiten auch für Neues zu sorgen“. Sie begeisterte auch stets gerne junge Menschen für das Orgelspiel.
Neben Pfarrer Johannes Lang stellte sich auch der Chor der Pfarre Straden mit großer Dankbarkeit bei der Jubilarin ein. Sie leitete den Kirchenchor selbst 40 Jahre lang, dessen Führung mittlerweile in den Händen von Tochter Gabi Eder liegt. Bei der anschließenden Agape, vorbereitet vom Chor der Pfarre und der Pfarrhaushälterin Karin Scheicher, wurde noch viel erzählt und über so manche Anekdote aus dem Mund der Organistin gelacht.
Karl Lenz
(Fotos: Karl Lenz)