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Am 3., 10., 17., 24. und 31. August fanden wieder die Orgelkonzerte im Grazer Dom statt.
Der Kunst der Orgelimprovisation wurde in der diesjährigen Konzertsaison besondere Aufmerksamkeit zuteil. Dazu erklangen Highlights des klassischen Orgelrepertoires, und im Abschlusskonzert wurde die Domorgel Dialogpartnerin des Konzertchores der Dommusik.
Das erste Konzert am 3. August stand unter dem Motto ORGAN CLASSICS. Peter Kofler, Organist an der Kirche St. Michael in München, präsentierte herausragende Werke aus dem „Kanon“ der Orgelmusik von Couperin über Bach und Mendelssohn bis Widor.
Am 10. August war im Grazer Dom IMPROVISATION PUR zu erleben. Wolfgang Kreuzhuber und Ludwig Lusser, die Domorganisten von Linz bzw. St. Pölten, unternahmen eine Reise durch die Vielfalt der Kunst der Orgelimprovisation. Diese führte von der stilgebundenen Improvisation über Improvisationen, inspiriert von Texten bzw. dem Dreifaltigkeitstryptichon von Hermann Nitsch, bis hin zur freien Improvisation.
Am 17. August entfaltete Sietze de Vries einen wahren KLANGZAUBER im Dom. Der Meister der (Stil-)Improvisation kombinierte für sein Konzert eigene Improvisationen mit französischer Orgelmusik. In Werken von Fauré, Franck und Ravel durfte die Grazer Domorgel ihren kantablen Schmelz erklingen lassen.
L’ORGUE MYSTIQUE. Ein besonderer Höhepunkt der Orgelkonzerte im Dom wurde das Konzert von Olivier Latry, Organist an Notre Dame de Paris, am 24. August. Der weltweit gefragte Konzertorganist tauchte tief in die Klangmystik der französischen Orgelmusik des 20. Jahrhunderts ein.
Am Abschlussabend, dem 31. August, konnte die Grazer Domorgel als einfühlsames Begleitinstrument und als klanggewaltiges Soloinstrument alle Register ziehen. Unter dem Motto EVENSONG sang der Konzertchor der Dommusik unter der Leitung von Domkapellmeisterin Melissa Dermastia englische Chormusik. Dazu erklang an der Domorgel, gespielt von Domorganist Christian Iwan, M. Duprés expressionistische 2. Orgelsymphonie.