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Für David ist Kirche eine Möglichkeit, das eigene Leben mit Tiefe und Sinn zu erfüllen. - Foto: Windisch

David Windisch

im Portrait

David Windisch ist 24 Jahre alt. Seit drei Jahren wirkt er als Mesner in der Stiegenkirche im Herzen von Graz und seit einigen Monaten ehrenamtlich auch in seiner Heimatpfarre St. Peter. Mit Jugendlichen kümmert er sich um verlassene Grabstätten, in einem youngCaritas-Projekt um Bedürftige in seinem Umfeld. So manchen Abend verbringt er im Pfarrgemeinderat und jeden Mittwoch fährt er zu vielen Pfarren in Graz, um das Sonntagsblatt abzuliefern.

Als Student - Theologie und Italienisch im siebten Semester - träumt er manchmal von seinem geplanten Auslandssemester und wenn sein Herz es befiehlt, fährt er rasch zu seiner Freundin nach Kärnten, nur, um sie eine Stunde oder zwei zu sehen.

Kirche, das sei eine „kunterbunte Möglichkeit“, sich zu engagieren, auf viele interessante Menschen zu treffen und nicht zuletzt, um ein Stück weit das eigene Leben mit Tiefe und Sinn zu erfüllen. Als Mesner in der Stiegenkirche zu arbeiten, sei für ihn eine interessante Aufgabe. Er kümmert sich hierbei ganz klassisch um den Kirchenraum, betreut die Gottesdienste und Nachtgebete. „Bei der Langen Nacht der Kirchen besuchen uns rund 300 Menschen“, erzählt er, „die sich mit der Stiegenkirche eine der ältesten Kirchen in Graz ansehen und das Programm verfolgen“.

Hilfe für Bedürftige

Sein Herz schlage natürlich auch für seine Heimatpfarre St. Peter. Dort gründete er gemeinsam mit Julia Happe von der Pfarre Messendorf eine Jugendgruppe. „Unter anderem ist uns ’72 Stunden ohne Kompromiss’ ein Anliegen“, sagt er. „Wir kümmern uns aber auch um Grabstätten, die nicht mehr gepflegt werden können, da die Angehörigen dazu nicht in der Lage oder selbst verstorben sind.“ Gemeinsam mit Jugendlichen ist David Windisch manchmal auch vor Sparmärkten anzutreffen, um Teil der „Aktion Herz“ zu sein. Spar und youngCaritas kooperieren im Zeichen der Hilfe für Bedürftige: „Wir überreichen Menschen, die einkaufen gehen, eine kurze Information, auf der Lebensmittel gelistet sind, die dringend benötigt werden. Nudeln beispielsweise, oder eine Flasche Öl. Beim Verlassen des Einkaufsmarktes erhalten wir dadurch manchmal eine Lebensmittelspende, die direkt in der Pfarrgemeinde an Bedürftige weitergegeben wird.“

Kirche bietet unendlich bunte Möglichkeiten

Und jeden Mittwoch schließlich steigt der bekennende Fußballfan in ein Auto, um das wöchentlich erscheinende Sonntagsblatt in einige Pfarren der Stadt Graz zu liefern und auch, um Post von einer Pfarre in die andere zu bringen. Man lerne dabei viele Menschen kennen, sagt er. „Unsere Kirche“, meint David Windisch, „habe ich noch nie fad erlebt. Sie ist vielfältig und bietet unendlich bunte Möglichkeiten.“



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