© Foto: Christian Brunnthaler

Die Pfarrgemeinderatswahl 2012 im Grazer Dom - Foto: Christian Brunnthaler

Ein starkes Zeichen der Gemeinschaft

Mehr Ergebnisse zur Pfarrgemeinderatswahl 2012 und erste Reaktionen.

Viele erstaunliche Details werden laufend aus den Pfarren an das Bischöfliche Pastoralamt gemeldet. So gibt es Rekordwahlbeteiligungen von bis zu zwei Drittel der Katholiken in den Pfarren Mönichwald und Waldbach im steirischen Wechselland. Gleich drei Pfarren im steirischen Salzkammergut steigerten ihre Wahlbeteiligung: Bad Aussee meldet eine Beteiligung von 22%. Im Vergleich zur letzten Wahl 2007 sind das 10% mehr; Altaussee: +7%(26%) und Grundlsee ebenfalls +10%(38%).

Der Durchschnitt der Wahlbeteiligung in der Diözese Graz-Seckau liegt bei 22%. Dieser Wert ist im Vergleich zu 2007 konstant geblieben.

Mag. Johannes Freitag, MBA, Leiter des Bischöflichen Pastoralamts der Diözese Graz-Seckau: "Im Blick auf das Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahl 2012 ist es erfreulich, dass viele Menschen bereit sind, den Glauben mitzutragen, Kirche zu gestalten und Pfarre lebendig zu halten. Gerade nach den vergangenen, auch turbulenten Jahren der Kirche in Österreich, tut es gut, dass Menschen zur Kirche stehen und ihren christlichen Glauben bezeugen. Als Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäte, aber auch durch die Bereitschaft zur Übernahme eines kirchlichen Ehremamtes bringen Menschen zum Ausdruck, dass ihnen Kirche etwas wert ist und bedeutet.
Die Pfarrgemeinderatswahl 2012 macht bewusst, dass der manchmal einseitig öffentlich dargestellte Trend einer starren Kirche, die sich kaum verändert, zu hinterfragen ist. Kirche ist lebendig - die Pfarren und jene Menschen, die ihr ein Gesicht geben, sprechen eine andere Sprache. Dafür bin ich sehr dankbar!"

Mag. Karl Veitschegger, Stellvertretende Leiter des Bischöfliches Pastoralamts der Diözese Graz-Seckau: „In Anlehnung an das Wahlmotto gilt: Gut, dass es die Pfarrgemeinderäte gibt. Herzliche Gratulation allen frisch Gewählten, dass sie das Vertrauen aus der Pfarrbevölkerung erhalten haben. Nun geht es darum, dieses Vertrauen zu leben, damit in allem, was die Pfarre als Kirche vor Ort tut, auch die Buntheit und Vielschichtigkeit des Lebens vorkommt.“

Mag. Barbara Krotil, Referentin für Pfargemeinderäte und Ehrenamt im Bischöflichen Pastoralamt der Diözese Graz-Seckau: „Erfreulicherweise war die Beteiligung an der PGR-Wahl 2012 gleich groß wie vor fünf Jahren. Ein großes Danke an alle Katholikinnen und Katholiken, die mit ihrem Engagement und Stimme zeigen, dass Ihnen Ihre Pfarre wichtig ist. Die Wahl ist nicht End-, sondern Startpunkt: für die kommende Periode wünsche ich den Pfarrgemeinderäten und Pfarren alles Gute!“