Eindrücke vom Kinderfilmfestival

Die elfjährige Laura König hat uns zwei Kritiken zu Filmen geschickt, die sie am Kinderfilmfestival 2015 gesehen hat.

Regenbogen

Mir hat der Film gut gefallen, weil er sehr informativ über das Leben anderer Kinder in anderen Ländern war. Auch interessant war, dass die Kinder in Indien auf dem Boden essen. Und es war sehr rührend, weil sich die große Schwester Pari immer gut um ihren kleinen Bruder Chotu gekümmert hat. Vor allem gut gefallen hat mir die Diskussion über die Stars, um die sich Chotu und Pari gestritten haben.

Sehr interessant bzw. anders fand ich, dass der Film nicht in Deutsch übersetzt worden ist, sondern die Darsteller indisch sprechen. Deshalb ist auch eine Übersetzerin in den Saal gekommen und hat es übersetzt. Was ich persönlich aber nicht so toll fand, weil wenn sie geredet hat, wusste man oft nicht, wer gerade redete.

Ich finde den Film ideenreich und es war sehr lustig, wenn Chotu Pari widersprach. Am Ende war es sehr rätselhaft, weil man nicht wusste, wer Pari und Chotu ins Krankenhaus brachte, weil sie so knapp vor dem Ziel waren. Nicht gut gefallen hat mir, dass es sich manchmal in die Länge gezogen hat, zb: Sie steigen in einen Laster hinein und dann in einen anderen Laster... Kurz vor dem Ende war es ein bisschen unklar, wo sie sich jetzt befanden und was gerade vor sich ging, aber das hat man dann ziemlich schnell gemerkt.

Am Ende der Filmes durfte man voten, ob man den Film gut, mittel oder schlecht fand. Ich gab ein Gut und bereue meine Entscheidung nicht. 

 

Carlitos und das Land der Träume

Der Film war einer der besten, den ich bis jetzt in meinem ganzen Leben gesehen habe!! Es handelt sich bei Carlitos und das Land der Träume um einen Film über das Leben eines Waisenjungen, der Träume hat und dem sie verweigert wurden, aber der letztendlich gut ausgeht. Er war spannend, und auch lustig aufgebaut im Gegensatz zu anderen Filmen, denen Spannung fehlt.

Die Hauptdarsteller spielten sehr überzeugend. Ich fand den Direktor des Waisenhauses sehr unfreundlich und brutal, aber Carlitos´ Bande hat ihn durch Tricks „fertig gemacht“. Am besten aber hat mir gefallen, wie sie einen Schulausflug mit dem strengen Direktor machten und Carlitos und sein Freund immer ausbüxten, um zur Auswahl vom Landesnationalteam von Spanien ausgewählt zu werden, weil Carlitos der beste Fußballspieler der Jungs war. Die Jungs rund um Carlitos waren clever und lustig dargestellt.

Als sie dann endlich dort angekommen waren, kam Carlitos immer in die nächste Runde und hat schließlich mit zehn anderen Guten im Nationalteam spielen dürfen. Leider war der doofe Rickie auch darin und hat Carlitos ganz schön deprimiert. Dieser war sehr traurig und spielte diese Rolle so gut, dass wir Zuseher total Mitleid bekamen und auf Rickie regelrecht wütend wurden.

Diego Maradona war der Trainer. Er arbeitete im Waisenhaus und war auch Carlitos´ Privattrainer. Der außerordentlich begabte Junge wollte endlich mit dem Training beginnen, aber erst sollte er fischen. Was das Fischen bezwecken sollte, wusste ich zuerst auch nicht, aber ziemlich bald stellte sich heraus, dass er gewisse Techniken beim Fischen erlernen würde, die er später brauchen würde.

Im Finale Spanien gegen Deutschland, musste Carlitos einen Elfmeter schießen, - es ging ums Siegestor - und dabei dachte er ans Fischen, denn schon einmal hatte er leider unkonzentriert und nervös einen Elfmeter verschossen. In diesem Augenblick erinnerte sich an den Dialog mit seinem Trainer während des Fischens:
„Sei Geduldig, schließe deine Augen. Der Fisch hat den Köder bemerkt. Lass den Fisch schön müde werden!“ „Wie merke ich wenn er anbeißen will?“. „Das merkst du, wenn er herumzappelt!“
Der Fisch, in diesem Fall der Torwart ist wirklich herum gezappelt und Carlitos hat geschossen und… TOR!!! In dieser sehr mitreißenden Szene wurde deutlich, wie Carlitos das, was er in der Natur lernte, auf seine Leidenschaft Fußball übertragen und damit Erfolg hatte.

In den Fußballspielen zeigte Carlitos coole Fußballtricks, rannte mutig alleine aufs Tor zu und wurde ein wirklich ausgezeichneter Spieler. Das waren tolle Szenen!
Carlitos’ Fußball Traum wurde letztendlich wahr!
Und sein zweiter Traum, Eltern zu haben, verwirklichte sich am Ende auch noch: der Fußballtrainer verliebte sich in die Köchin des Waisenhauses und die beiden adoptierten Carlitos.

Der Film war unbeschreiblich spannend und ich finde es sehr schön, dass sich seine Träume erfüllten. Auch fand ich toll, wie der Film gemacht war: einige Szenen waren in Zeitlupe, andere wurden von ungewöhnlichen Perspektiven gefilmt…das war außergewöhnlich cool und man konnte richtig mitleben.



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