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Gemeinschaft der Glaubenden - Wodicka/Bilderbox

Kirche als Miteinander

Gemeinsam glauben, feiern, Welt gestalten. Christlicher Glaube versteht sich seit jeher als Miteinander.

 

 

 

Die Gemeinschaft der Christus-Gläubigen nennt sich "Kirche" und sieht im auferstandenen Christus ihren Ursprung und ihre Mitte: Er lebt in den Herzen der Gläubigen, in den Notleidenden, im Wort der Heiligen Schrift, im Gottesdienst, in den sieben Sakramenten. Jede christliche Gemeinde hat die Aufgabe, Christus zu verkünden, Gottesdienst zu feiern und Nächstenliebe zu üben. ..

 Verantwortung für die Kirche

Die geistlichen Amtsträger, Bischöfe, Priester und Diakone, sollen mit den Laien und den Ordensleuten zusammenwirken, damit die Kirche immer deutlicher als Zeichen der Liebe Gottes erkennbar wird – für alle Menschen. Denn „katholisch“ heißt „universal“, „offen für alle Menschen".

Und „römisch-katholisch“? - Der Bischof von Rom, meist kurz Papst genannt, ist nach katholischer Überzeugung der Nachfolger des Apostels Petrus. Der Sitz des Papstes befindet sich heute im Vatikan, wo auch der über dem Grab des Petrus errichtete Petersdom steht. Der Papst hat als oberster sichtbarer Hirte der Kirche zusammen mit den anderen Bischöfen (Nachfolger der Apostel) besondere Verantwortung für die Verkündigung des Glaubens und die Einheit der Kirche in aller Welt.

 Ökumene

Der orthodoxe und der protestantische Teil der Christenheit lehnen das Amt eines Papstes, zumindest in seiner heutigen römisch-katholischen Ausprägung, ab. Auch andere Unterschiede (vor allem im Bereich der Sakramente) trennen die Christenheit schmerzlich in verschiedene Konfessionen. Allerdings gibt es heute in fast allen christlichen Kirchen und Gemeinschaften auch das ehrliche Bemühen, diese Spaltung zu überwinden, und die christliche Einheit wieder zu finden (Ökumenismus, Ökumene). Der Heilige Geist sorgt dafür, dass es in der Kirche neben vielen „durchschnittlichen“ Christen immer auch Männer und Frauen gibt, die ihr Christsein ganz ernst nehmen und zu großherzigen Taten der Gottes- und Nächstenliebe fähig sind. Katholischer Glaube ist davon überzeugt, dass der Heilige Geist auch dafür sorgt, dass die Kirche trotz vieler menschlicher Fehler und Irrtümer das Anliegen Jesu nie ganz aus den Augen verlieren kann. Das trifft z. B. auch zu, wenn sie ein "Dogma", also einen Glaubensgrundsatz von dauernder Gültigkeit, verkündet. Dogmen sind unaufgebbare Markierungen auf dem Glaubensweg der Kirche. Darüber hinaus gibt es aber viele theologische Vorstellungen und kirchliche Regeln, die je nach Zeit und Umständen geändert werden können (ja manchmal sogar müssen). Längst nicht alles, was gemeinhein "Dogma" genannt wird, hat wirklich diesen Rang. Und auch Dogme sind nicht starr, sondern können und müssen ergänzt und weiterentwickelt werden.   

 Vom Heiligen Geist  geführt

Katholischer Glaube ist davon überzeugt, dass der Heilige Geist dafür sorgt, dass die Kirche trotz vieler menschlicher Fehler und Irrtümer das Anliegen Jesu nie ganz aus den Augen verlieren kann. Das trifft z. B. auch zu, wenn sie ein "Dogma", also einen Glaubensgrundsatz von dauernder Gültigkeit, verkündet. Dogmen sind unaufgebbare Markierungen auf dem Glaubensweg der Kirche. Darüber hinaus gibt es aber viele theologische Vorstellungen und kirchliche Regeln, die je nach Zeit und Umständen geändert werden können (ja manchmal sogar müssen). Längst nicht alles, was gemeinhein "Dogma" genannt wird, hat wirklich diesen Rang. Und auch Dogme sind nicht starr, sondern können und müssen ergänzt und weiterentwickelt werden. 

Der Heilige Geist sorgt auch dafür, dass es in der Kirche neben vielen „durchschnittlichen“ Christen immer auch Männer und Frauen gibt, die ihr Christsein ganz ernst nehmen und zu großherzigen Taten der Gottes- und Nächstenliebe fähig sind.   

Karl Veitscheggerr