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Katholischer Religionsunterricht - Bischöfliches Schulamt

Religion ist in unseren Schulen (k)ein Unterrichtsgegenstand wie jeder andere.

Der Eigencharakter des Gegenstandes Religion zeigt sich in seiner doppelten Dimension als Religionsunterricht und Katechese. Zwischen beiden, so hat bereits Papst Johannes Paul II. deutlich gesagt, „besteht ein unzerreißbarer Zusammenhang und zugleich ein klarer Unterschied“.

Der Religionsunterricht hat eine evangelisierende Dimension, ebenso aber strebt er danach, den Glauben mit anderen Wissensinhalten in Beziehung zu setzen und zugleich im persönlichen Leben der Schülerinnen und Schüler als Angebot erfahr- und erlebbar zu machen.

Er wendet sich an die gläubigen Schülerinnen und Schüler, um ihnen ein besseres Verständnis der christlichen Botschaft im Horizont des menschlichen Daseins zu vermitteln. An die Suchenden und Zweifelnden richtet er sich mit dem Angebot, den Glauben an Jesus Christus und die Antworten der Kirche als Grundlage zur eigenen Entscheidung besser kennenzulernen. Für die nicht glaubenden Schülerinnen und Schüler will er im Sinne einer missionarischen Verkündigung eine Glaubensentscheidung – in welche Richtung auch immer – herbeiführen helfen.