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Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt! (Mt 28,20)

Christsein heißt immer auch Verantwortung für die Welt zu übernehmen, diese mitzugestalten und in ihr Zeugnis für unseren Glauben zu geben.

Das Treueversprechen Christi am Ende des Matthäus-Evangeliums ist zugleich Zusage Gottes und Auftrag an uns Menschen. Christliches Leben braucht ein gebildetes Gewissen ebenso wie das Wissen, was unseren Glauben ausmacht. Es geht nicht darum, zu allem in unserer Gesellschaft eine explizit christliche Position beziehen zu können, die "Autonomie der weltlichen Dinge" ist unbestritten, es ist aber unser unveräußerlicher Anspruch zum Ganzen Stellung zu beziehen. Bildung im Horizont des Evangeliums - so Bischof Egon Kapellari - will Denken, Fühlen und Wollen ansprechen und fördern. Bildung, so wie wir sie verstehen, ist immer auf ein Ziel hin ausgerichtet: auf die Begleitung zu einem geglückten Leben, auf die Vertiefung unseres Glaubens oder auf die Stärkung den Herausforderungen der Welt verantwortungsvoll begegnen zu können.