© Ordensgemeinschaften Österreich/Chris Hofer

In dieser Broschüre stellen Ordenspitäler erprobte Quellen der Kraft vor, die schon vielen PatientInnen eine Stütze waren. - Ordensgemeinschaften Österreich/Chris Hofer

Quellen der Kraft

Der spirituelle Ratgeber für die Zeit im Krankenhaus, herausgegeben von den österreichischen Ordensspitälern, kann seelische Unterstützung geben.

Selten liegen Hoffnung und Angst so eng beienander wie im Krankenhaus. Man hofft, dass alles gut wird. Und denkt darüber nach, was gut ist. In den 25 Ordensspitälern Österreichs gehören medizinische Spitzenleistungen zum Standard. "Und doch spüren sehr viele im Gesundheitswesen Tätige gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten, dass zum Gesundsein und Gesundwerden mehr gehört als perfekte Diagnose und kompetente Therapie. Gute Beziehung ist eine ständige Quelle der Kraft, der Heilung. Sie spiegelt wider, wie Gott mit uns umgeht," so Schwester Beatrix Mayer von den Frauenorden.

Ein spiritueller Ratgeber

Der neue spirituelle Ratgeber der Ordensspitäler in Österreich, „Quellen der Kraft“, will genau das bewirken. Denn im Krankenhaus ist die Seele oft besonders gefordert. Die meist unfreiwillige Auszeit bietet auch eine Chance, sich Fragen zu öffnen, die sonst kaum Raum finden im Rauschen des Alltags. So geht es auch Herrn P., der mit einer gesunden Portion Skepsis an das Entdeckungsfeld Spiritualität herangeht. Im Ratgeber „Quellen der Kraft“ ist er eine Identifikationsfigur, die im Zusammenspiel mit Frau P. Schritt für Schritt die neuen Entwicklungsfelder ertastet. „Ich mit mir“ ist der Ausgangspunkt der spirituellen Entdeckungsreise, die sich mit „Ich in der Welt“ fortsetzt und mit „Ich und Gott“ eine Abrundung findet. 

Was sollte ich mir endlich erlauben?

Der Ratgeber gibt entgegen seinem Namen keine Ratschläge. Er stellt zunächst Fragen, und das ziemlich unkonventionell. „Was sollte ich mir endlich erlauben?“, „Was beschäftigt mich jetzt gerade am meisten?“ oder „Bei welchen Gelegenheiten weine ich?“ sind Ansätze, wie „Ich mit mir“ in Kontakt kommen kann. Praktische Übungen, wie bewusstes Durchatmen, ergänzen die Anregungen. „Ich in der Welt“ stößt Fragen an wie „Für welche Erinnerungen bin ich am meisten dankbar?“ oder „Wie hat die Sorge um andere mein Leben beeinflusst?“. Dankbarkeit ist ein Schlüsselwort in diesem Kapitel, dazu gibt es die Übung eines dankbaren Tagesrückblicks oder eines dankbaren Briefs an einen lieben Menschen. „Was gibt mir Halt und trägt mich?“, „Woraus und wie schöpfe ich Kraft?“ sind Fragen, die im Zusammenhang mit „Ich und Gott“ auftauchen. 



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