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23.500 Menschen müssen laut UNHCR täglich ihre Heimat aufgrund von Konflikten und Verfolgung verlassen. - Foto: Caritas Österreich

Fluchtursachen wirkungsvoller eindämmen

Der Diözesane Integrationsbeauftragte Erich Hohl plädiert zum Weltflüchtlingstag der UNO für eine stärkere Unterstützung Afrikas im wirtschaftlichen Aufbau.

Die weltweiten Flüchtlingsströme nehmen leider nicht ab. Auch wenn seit einigen Monaten weniger Flüchtende nach Europa bzw. nach Österreich gelangen, befinden sich Millionen Menschen auf der Flucht vor kriegerischen Auseinandersetzungen und lebensbedrohlichen Situationen.

Es sind alle Bemühungen begrüßenswert und zu unterstützen, die Fluchtursachen auszutrocknen helfen. Dazu ist vorrangig notwendig, die Waffenlieferungen in Kriegs- und Konfliktregionen zu stoppen und die von Hungerkrisen betroffenen Staaten in Afrika wirtschaftlich zu unterstützen.

"Merkel-Plan" für Afrika

Der für 7./8. Juli von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel anberaumte G20-Gipfel in Hamburg könnte die Chance eröffnen, einen Startschuss für eine Art Marshall-Plan oder für einen „Merkel-Plan“ für Afrika zu geben.

Entwicklungszusammenarbeit ist ein Gebot der Stunde. Die wirkungsvollste Maßnahme im Sinne einer Partnerschaft mit Afrika wäre jedoch, wenn sich die führenden Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Wirtschaftsmächte darauf verständigen, mit den afrikanischen Staaten faire Handelsbedingungen auszuhandeln und diese auch einzuhalten.

Erich Hohl, Diözesaner Integrationsbeauftragter und KA-Generalsekretär, zum Weltflüchtlingstag der UNO am 20. Juni



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